Achtsamkeit im Mama-Leben

Achtsamkeit im Mama-Leben

Achtsamkeit im Mama-Leben

Bei all der Organisation, Klarheit und Planung, die einen Mama-Alltag so gut es geht funktionieren lassen, ist es essentiell, im Moment sein zu können, lebendig und wach sein zu können.

Das hat viel mit Loslassen zu tun. Mit Hingabe. Mit Intuition.

Mit Vergebung vor allem sich selbst gegenüber.

Das sind alles sehr weibliche Attribute, die wir oft meinen unterdrücken zu müssen, um so einen typischen Mama-Tag stemmen zu können.

Nun, meiner Ansicht nach müssen wir das nicht. Vor allem nicht, wenn wir – so wie in den ersten 3 Beiträgen zu diesem Themenfokus erklärt – wir ein vereinfachtes, realistisches, uns unterstützendes System haben, an dem wir uns festhalten können. Denn dann können wir zum richtigen Zeitpunkt loslassen.

Stellt es Euch vor wie eine Trapezkünstlerin, die von einer Seite des Zirkuszeltes zur anderen schwingt.

Ich hatte Euch ja im ersten Beitrag schon dieses Bild vom Pendeln gegeben – statt der Balance, der wir hinter her rennen und sie doch nicht erreichen können, können wir unseren Alltag auch pendelnd erleben, zwischen Ordnung und Chaos, zwischen System und Intuition. Das Trapez muss auch sicher und stark aufgebaut sein – erst dann kann man die akrobatischen Mama-Tätigkeiten vollbringen.

Also, was ich sagen will: neben all der Organisation ist natürlich auch das LEBEN an sich wichtig, dass wir wirklich lebendig daran teilhaben können.

Niemand ist perfekt und das soll auch nicht der Anspruch sein. Auch mir geht es ja so, dass ich im Laufe eines Tages mehrmals zwischen den Polen hin und her schwinge. Dass ich zum Beispiel aufgrund von den Bedürfnissen eines (oder mehrerer) meiner Familienmitglieder oder auch von mir selbst meine Pläne ändern muss. Meine Idee von dem Tag aufgeben muss. Dass ich loslassen muss. Und da hilft die Achtsamkeit.

 

Was ist Achtsamkeit überhaupt?

Nun, es heißt nichts anderes, als im Hier und Jetzt anzukommen. In diesem Moment, an diesem Ort, zu diesem Zeitpunkt. Und in sich selbst anwesend und wach zu sein. Das heißt jetzt nicht, dass du dich wach fühlen musst. Das bedeutet, in den Körper zu kommen und sich seiner Empfindungen bewusst zu werden. Nehmen wir mal eine typische Situation im Mama-Alltag: der Wutanfall des 1,5-Jährigen oder eine heißte Diskussion mit der 6-Jährigen. Beide Situationen können dazu führen und führen auch regelmäßig dazu, dass wir völlig aus dem Konzept kommen; was unsere Tagesplanung oder aber auch unsere Emotionen betrifft. Vielleicht weil hier das innere Kind getriggert wird, weil wir diese Erfahrung eventuell selbst als Kind gemacht haben.

Hier kann es für alle Beteiligten hilfreich sein und sofort entstressen, wenn Mama sich ihrer selbst bewusst wird. Achtsam wird.

Was macht diese Situation mit mir? Was kann ich im Körper wahrnehmen? Wo kann ich diese Empfindung besonders wahrnehmen? Gibt es da lokale Unterschiede?

Wir müssen ja nicht so stark in die Wertung gehen: “Das ist jetzt negativ” oder “Jetzt bekomme ich es wieder einmal nicht auf die Reihe” oder “Was die jetzt wohl von mir denken” oder “Ich bin eine schlechte Mutter”.

Wir dürfen einfach nur wahrnehmen, was da jetzt gerade abgeht. In uns, in unserem Kind.

Was hier hilft, ist das Atmen, denn es bringt uns gleich tiefer in den eigenen Körper.

Ganz tief einatmen… ausatmen… und wiederholen… das Atmen immer mehr vertiefen … nachspüren.

Wie fühlt sich das jetzt an?

Das, was du jetzt besser spüren kannst, bist du selbst. Das bist du.

Das ist Achtsamkeit.

Es ist nicht mehr und nicht weniger.

 

Du kannst es dir vorstellen, als ob dein Leben ein großer Ozean ist.

Dort gibt es manchmal sehr hohen Wellengang und heftige Stürme. Mit der achtsamen Zuwendung zu dir selbst kannst du auch während eines Sturmes in die Tiefe deines Ozeans absinken, um von einem Ort der Ruhe und Erdung dem Sturm zuzuschauen und zu warten bis er zu Ende geht. So bleibst du mit dir selbst verankert.

Von dieser inneren Einstellung aus lässt es sich viel leichter auf die unterschiedlichsten Herausforderungen reagieren. Du nimmst weiterhin teil an dieser Situation, aber mit dieser Vertiefung kannst du dich ein Stück weit davon distanzieren.

Unsere Kinder brauchen authentische, echte Mütter.

Wir sind Menschen und unsere Kinder wollen lernen, wie es ist Mensch zu sein. Wir dürfen unsere Emotionen auch zeigen und wir dürfen gleichzeitig innerlich mit dem Boden unseres Ozeans verbunden bleiben. Denn dann kann das Teilen unserer Emotionen auf einer gesunden Basis stattfinden. Also dass es dann auch für das Kind leicht ungut oder gar bedrohlich anfühlt. Man kann ganz offen sagen, dass man gerade traurig ist und es okay ist. Das Kind spürt die Mama ist immer noch da und wir dürfen alle mal traurig oder wütend sein.

 

Im folgenden Video zu diesem Beitrag gibt es ca. ab Minute 19 eine von mir geführte Bewegungsmeditation, die Dich in den jetzigen Moment und in den Körper zurück bringen wird, um so gelassener und geerdeter den Mama-Alltag bewältigen zu können.

Willkommen auf meinem Blog!

Hallo! Ich bin Nina und Dein Birth Coach und Mama Mentor.

Auf diesem Blog wirst Du immer wieder wertvolle Beiträge über Schwangerschaft, Geburt und Mama-Sein bekommen, die Dir Mut machen sollen, Dich inspirieren sollen und Dir zeigen sollen, dass Du sehr wohl dazu in der Lage bist, selbstbestimmt zu gebären und ein erfülltes Mama-Leben zu führen.

Hier erfährst Du mehr über mich und über Dich…

Aktuell bei Geburt und Mama-Sein:

Selbstbestimmt, angstfrei und entspannt in die Geburt

In diesem kostenlosen dreiteiligen Online Workshop lernst du die wichtigsten Punkte, die eine positive Geburtserfahrung möglich machen.

'Wege aus dem Trauma' Webinar

In diesem kostenlosen Webinar erfährst du, wie du traumatische Lebenserfahrungen wie zum Beispiel eine traumatische Geburtserfahrung bearbeiten und heilen kannst.

'3 Schritte zur angstfreien, entspannten Geburt'

In diesem kostenlosen JoNi Basis Workshop erklären dir Jobina Schenk von ‘Meisterin der Geburt’ und Nina Winner von ‘Geburt und Mama-Sein’ wie du die Geburtserfahrung, die du dir wünschst, manifestieren kannst.

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Herz- und Seelenstärkung für Mamas

 Austausch, Stärkung, Themenwochen und Expertenimpulse

Hier geht es um alle Frauenthemen, die rund um die Zeit der Schwangerschaft, die Vorbereitung auf die Geburt, die Verarbeitung der Geburtserfahrung und das Hineinwachsen in die Mama-Rolle auftauchen.

Wie ich meinen Mama-Alltag organisiere und plane

Wie ich meinen Mama-Alltag organisiere und plane

Meine Tools für die Planung meines Familien- und Berufslebens

Familienmanagement leicht gemacht

Im 3. Beitrag zum Themenfokus ‘Mama-Sein’ möchte ich Euch meine ganz konkrete Methode erklären, mit der ich meinen Mama- und Berufsalltag plane und umsetze.

Wir hatten in den ersten beiden Beiträgen genau geschaut, was alles diesen ‘Hut’ ausmacht, unter den alles passen soll; mit dem wir uns selbst stressen und unter Druck setzen und der auch teilweise der Grund für unsere Unzufriedenheit und Erschöpfung ist.

Du hast bereits erfahren, wie wichtig es ist, aus dieser ganzen Liste bzw. aus diesem ganzen Hut a) zu vereinfachen b) zu delegieren und c) zu streichen.

Hast Du die ersten beiden Beiträge gelesen? Wenn nicht, bitte noch nachholen und die Aufgaben machen, die ich dort vergeben habe. Ich habe bereits echt tolles Feedback dazu bekommen, was mich riesig gefreut hat.

Was ich Euch mit an die Hand geben möchte, kann Euch viel Klarheit und Struktur für Euren Mama-Alltag geben.

Und zwar nicht in einem starren, strengen Format, sondern flexibel und bunt, wie das Mama-Leben so ist.

 

Ich habe gemerkt, dass ich mit jedem weiteren Kind (ich habe jetzt 3 Kinder) immer mehr ein gutes Rahmengerüst an Planung gebraucht habe, um mich gestützt zu fühlen.

Denn es kommen immer wieder Dinge dazwischen: eine intensive Nacht mit einem Baby, das zahnt; eine Terminverschiebung, ein krankes Kind, das nicht in die Betreuung gehen kann; ein unvorhergesehener Werkstattbesuch…

Es kann einen so richtig hin und her wirbeln im Mama-Leben.

Und damit ich nicht das Gefühl habe, jeden Tag nur so zu überstehen, zu überleben und am Ende der Woche feststellen muss, dass ich eigentlich gar nichts machen konnte, was mir wirklich wichtig ist und meinen kreativen Ausdruck oder mein Herzensprojekt voran bringt, brauche ich eine Art Landkarte, eine Art Kompass, wo ich mich immer wieder orientieren kann.

Wo will ich noch einmal hin?

Was war wirklich wichtig?

Wir brauchen Platz und Kapazitäten, um leichter und kreativer und vor allem weniger gereizt an all unsere wichtigen Aufgaben herantreten zu können.

Aber es muss das richtige Format sein.

Eine ewig lange To-Do Liste und ein Kalender, in den ich versuche alles unterzubringen, was dann doch nie so umsetzbar ist, hat bei mir immer eher Unmut verbreitet. Denn ich hasse es, ständig Listen neu zu schreiben oder Dinge aus dem Kalendar zu streichen und wieder neu einzutragen.

Viele Organisations-Tools sind doch eher für Nicht-Mamas, dachte ich, bis ich ein tolles System entdeckt habe und für mich erweitert habe.

 

Im folgenden Video zeige ich Dir dieses System, mit dem ich meine ganze Familien- und Berufsplanung mache. Und ich erkläre Dir, wie ich es anwende, um klarer und entspannter durch den tag zu kommen.

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Meine 2 wichtigsten Strategien für den Mama-Alltag

Meine 2 wichtigsten Strategien für den Mama-Alltag

Themenfokus MAMA-SEIN:

“Meine 2 wichtigsten Strategien für den Mama-Alltag”

Im ersten Beitrag haben wir uns ja intensiv diesen Hut angeschaut, unter den wir als Mama alles bekommen wollen. Ich habe erklärt, wie wichtig es ist, sich bewusst zu werden, was da alles drin ist in diesem Hut, mal zu hinterfragen, woher dieser Hut eigentlich kommt und dass es an der Zeit ist, loszukommen von diesem Hut; also loszukommen von der Vorstellung, wir müssten immer alles unter einen Hut bekommen. Das gelingt auch mir nicht und ich habe gemerkt, dass ich diesen blöden Hut, gar nicht haben will.

Ich habe Euch gestern eine wichtige Aufgabe gegeben. Habt ihr sie schon gemacht? Wie war das? Wenn nicht, dann bitte den Beitrag von gestern lesen und machen! Das ist unsere Grundlage, auf der wir aufbauen.

Denn nur wenn wir ganz klar sind, was wir wollen und was wir nicht mehr wollen und wieviel Zeit und Energie wir in Dinge stecken, die wir eigentlich nicht wollen, dann erst können wir beginnen, eine neue, bessere Richtung einzuschlagen.

Das ist eine wichtige Weggabelung, wo man bewusst Entscheidungen treffen kann, die einem in den eigenen Zielen unterstützen.

Es geht also darum, die eigenen Erwartungen zu überprüfen und das Mindset zu verändern; also von der Vorstellung wegzukommen, wir müssten alles in Balance halten. Das Wort Balance wird für viele Bereiche benutzt, sei es das Familienleben, die Ernährung oder die Life-Work-Balance… Der Begriff wird meiner Meinung nach etwas überstrapaziert und der Wunsch, alles in Balance zu halten, baut noch mehr Druck auf.

Wir dürfen zu der Einstellung zu finden, dass wir einfach pendeln dürfen zwischen Ordnung und Chaos, zwischen Stille und Aktivität, zwischen Klarheit und Unklarheit.

Auch ich habe immer wieder Momente wo viel Unklarheit herrscht, weil sich vielleicht etwas verändert, was Neues dazukommt oder etwas Altes wegbricht. Diese Unklarheit kann natürlich unangenehm sein, aber das darf so sein. Denn ich weiß mittlerweile, dass diese Phasen wieder vorbei gehen.

Wir Frauen leben zyklisch und haben schon von unserer Natur her dieses Pendeln zwischen den Polaritäten. Das ist wie ein- und ausatmen.

 

Heute geht es um zwei ganz wichtige Dinge: Das sind nicht nur meine hilfreichsten Strategien, sondern es sind auch die Dinge, die ich bei den Müttern sehe, mit denen ich arbeite.

Als Mamas haben wir eine sehr umfangreiche Liste an Dingen, die wir erfüllt haben wollen (oder eben meinen, dass das von uns erwartet wird). Vielleicht ist dir das gestern in der Aufgabe schon aufgefallen… Es ist eine brutal lange Liste, mit der du dich unter Druck setzt. Oft ist es ja auch eine ewig dauernde und sich wiederholende Aneinanderreihung von Tätigkeiten, von unerledigten Dingen, die in Deinem Kopf herum schwirren. Es hat sich gezeigt, wie hilfreich es sein kann, wenn man alles aus dem Kopf heraus bekommt und aufschreibt.

Strategie Nr.1) ist also: – vereinfachen!

Da haben wir im ersten Beitrag schon angesetzt. Du hast aus der ersten Liste rausgestrichen, was alles nicht passt, was zu viel ist. (Noch einmal: solltest du das nicht gemacht haben, dann bitte nachholen!) 

Du hast in der zweiten Teilaufgabe gesammelt, was du wirklich willst, was dir Freude macht und dich erfüllt.

Ich möchte, dass Du dein Mama-Leben immer mehr vereinfachst.

  • Welche Aufgaben sind Dir zu viel?
  • Welche machst Du sehr ungern – vielleicht, weil Du sie auch nicht so gut kannst, du zu wenig Zeit hast oder dich nicht so dafür interessierst?
  • Welche sind völlig unwichtig?
  • Welche kannst du besser organisieren; zum Beispiel, dass du sie bündelst und so weniger oft aber dafür effizient erledigen kannst?
  • Bei welchen Vorhaben kannst du dich freier und leichter machen, indem du ein wenig von dem vorgefertigten Bild wegkommst, dass Du vom Mama-Sein hast?
  • Wo kannst Du spielerischer und weniger streng mit dir sein?

 

Ich habe mittlerweile viele Dinge rausgestrichen, die mir entweder zu viel, zu unwichtig oder zu ermüdend sind.

Meine Kinder machen zum Beispiel kaum externe Kurse am Nachmittag. Finn geht einmal zum Schlagzeugunterricht, Mia geht einmal zum Tanzen. Babyschwimmen oder andere Angebote für Kinder in Idas Alter mache ich gar nicht. Bei Finn, also bei meinem ersten Kind habe ich viele solcher Kurse gemacht, aber dann gemerkt, das kostet mich viel zu viel Zeit und Energie – und Ida spielt und entdeckt ja wirklich überall gerne.

Ich schaue, dass ich die Autofahrten minimiere. Dinge die ich erledigen muss und welche mit einer Herumfahrerei verbunden sind, bündle ich so gut wie möglich. Ich mache so viel wie möglich lokal, also wo ich zu Fuß gehen oder mit dem Fahrrad fahren kann.

Ich selbst mache meine Sporteinheiten, wann ich sie einbauen kann – also selbstbestimmt – und nicht, wenn die Kursleiterin es vorgibt. Ich gehe laufen oder mache Yoga – das mache ich über eine Online Yoga Plattform. Denn wenn ich wüsste, ich muss genau um diese Uhrzeit dort sein, würde mich das stressen und ich würde es nicht machen. Denn vielleicht habe ich gerade keinen Babysitter, ich kann einfach gerade nicht weg oder mein Mann ist nicht da. Da mache ich es lieber in den 20 Minuten wo Ida gerade schläft oder die Kinder gerade nett spielen und ich Zeit dafür finde und es sich gut ausgeht.

Ich gehe selten shoppen, also Kleidung, wo ja echt viel Zeit drauf gehen kann. Das macht mir nicht wirklich Spaß und ich gehe quasi quartalsweise shoppen, wenn ich wirklich was Neues brauche.

Ich koche nur, wenn mein Mann beruflich unterwegs ist. In der Woche, in der er da ist, muss er kochen. Er kann es auch viel besser.

Putzen tue ich nicht – nicht mehr. Ich mache es zwar gerne, aber das war mein erstes Learning in Sachen Delegieren. Ich darf Dinge abgeben. Denn in der Zeit, in der ich putze, könnte ich auch für Euch da sein oder mit einer Klientin arbeiten. Durch das Delegieren von Aufgaben schafft man ja auch oft einen Mehrwert: für mich, für meine Familie, für die Wohnung, für die Putzfrau und für meine Coaching-Mamas. Die Putzfrau hat bei mir im Vorfeld so einiges zu Tage gebracht. Ich habe jetzt seit ca. 3 Jahren eine Putzfrau. Und vorher habe ich ungefähr ein Jahr lang drüber nachgedacht…”Ob das Geld dafür reicht?” – “Ob ich mir das wert bin?” – “Ob ich das nicht doch selbst machen kann?” – “Was meine Mutter wohl dazu sagen würde?”

Ich hatte mal mit einer Bekannten drüber geredet, die meinte, dass sie die 30 oder 40 Euro für die Putzfrau lieber bei H&M ausgeben würde. Ehrlich? Wenn meine Putzfrau da war, fühle ich mich, als ob ich eine Massage bekommen hätte. Alles ist so schön sauber und ordentlich. Ich konnte in der Zeit für meine Frauen arbeiten, was mich irrsinnig erfüllt. Und meine Putzfrau hat natürlich auch etwas davon.

Mein Punkt ist: – welche Dinge in deiner Liste unter diesem Hut kannst du

a) vereinfachen

b) abgeben oder delegieren

c) komplett streichen?

Und da kommen wir zu

Strategie Nr.2) :  sich Hilfe holen!

Ich höre das immer wieder: “Wie soll ich das bloß alles ohne fremde Hilfe schaffen?”

Du wirst es nicht alles ohne fremde Hilfe schaffen. Entweder Du streichst ordentlich aus deiner Liste. Oder Du holst dir Hilfe.

Mein Tipp: hol’ dir Hilfe.

Diese Variante macht einfach mehr Spaß. Und Du landest eben nicht in der Sackgasse, von der ich schon gesprochen habe, wenn Du alles allein machen willst.

Lerne, Aufgaben abzugeben und zu delegieren. Wir Mamas fühlen uns sehr allein und isoliert in unserem Mama-Alltag. Und oft bringen wir uns selbst in diese Position.

Warum ist es so schwer, sich Hilfe zu holen? Das ist nicht nur die Putzfrau. Das kann ein Babysitter sein, der ab und zu, zu Dir nach Hause kommt. Wir haben 6 Jahre ohne Großeltern in der Nähe mit zwei Kindern gelebt. Da habe ich mir Hilfe geholt.

Zurzeit habe ich einen Babysitter, der an einigen Vormittagen in der Woche auf die Ida schaut und jeden Freitag Vormittag ist es die Tagesmutter, zu der Ida später in die Betreuung gehen wird. Ich wurde auch gefragt, wie sich das alles entwickelt hat, also ob wir geplant haben, sie so früh in die Betreuung zu geben. Ich mache meine Arbeit wahnsinnig gerne und bin dankbar für jede Unterstützung, damit ich diese Arbeit tun kann. Es war nicht schwierig, eine Betreuungsperson für Ida zu finden, also floss quasi eins ins andere.

Das war für mich auch ein gutes Zeichen, weil es sich leicht angefühlt hat. Ida ist sehr offen und interessiert und eigentlich wahnsinnig dankbar für jede Person, die nochmal extra mit ihr spielt und sich mit ihr beschäftigt. Für mich hat es sich also sehr stimmig angefühlt. Ich schaue natürlich das die Betreuung nicht zu lange ist, dass sie dann auch immer wieder bei mir andocken und sich aufladen kann.

Mein Babysitter macht auch manchmal die Einkäufe mit oder wäscht ab; je nachdem, was gerade so ansteht. Was ich für mich in erster Linie eigentlich auch komisch fand, weil ich eine Person bin, die am liebsten alles alleine machen würde. Also für mich war es ein großer Schritt, etwas abzugeben und ich musste lernen, dass ich auch fragen darf… – „Könntest du mir das auf dem Weg mitbringen?“ – „Kannst du das für mich erledigen?“

Was könntest Du noch auslagern? Was fällt Dir alles ein?

Ich weiß, dass ganz, ganz oft zuerst das Argument kommt “Ja, aber dafür reicht unser Geld nicht. Das ist so teuer.”

Ich habe auch ganz unten angefangen. Ich habe jahrelang keinen wirklichen Verdienst gehabt. Erst seit ca. 2 Jahren kann ich meine Familie selbst tragen und bin finanziell unabhängig, was mich wahnsinnig stolz macht. Ich weiß, wie es sich anfühlt, wenn man nicht viel Geld hat. Um da raus zu kommen, habe ich echt viel innere Arbeit leisten müssen.

Fang’ klein an. Was, wenn eine Putzfrau einfach einmal im Monat kommt? Das sind dann 30,- bis 40,- Euro. Du kannst ja mal beobachten, wo du Geld ausgibst, das nicht wirklich sinnvoll angelegt ist und das dann für die Putzfrau oder einen Babysitter weglegen. Glaub mir, jede Entlastung von Dir ist eine Investition in Dich!!!

Schau mal, ob Du nicht auch ein paar Sachen in deinem Hut finden kannst, die du auslagern möchtest.

Das ist deine Aufgabe für heute: die Dinge zu identifizieren, die du a) vereinfachen kannst b) auslagern oder abgeben kannst, und c) streichen kannst!

Was ist da möglich in deinem Umkreis, auch wenn die Großeltern nicht greifbar sind?… Gibt es vielleicht einen Babysitter in deiner Nähe oder gibt es vielleicht ein junges Mädchen was gerade in einer pädagogischen Ausbildung ist und noch mehr Praxiserfahrung haben möchte? Es gibt immer irgendeinen einen Weg. Vielleicht gibt es auch eine Tagesmutter, die Platz für dein Kind an einem Tag in der Woche hat.

Was kann alles raus? Was erfüllt dich nicht? Was sind Sachen, die nur von außen von dir erwartet werden?

Identifizieren und aufschreiben! Mach’ das jetzt gleich! Vielleicht kommen dir ja dabei schon ein paar Ideen, wie du dich selbst entlasten kannst.

Sich Hilfe zu holen ist nicht schlimm und man kann dabei noch sehr viel über sich selber lernen.

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Selbstbestimmt, angstfrei und entspannt in die Geburt

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Herz- und Seelenstärkung für Mamas

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Wie bekomme ich alles unter einen Hut?

Wie bekomme ich alles unter einen Hut?

Themenfokus Mama-Sein:

“Wie bekomme ich bloß alles unter einen Hut?”

Das ist wohl die häufigste Frage für all die Mamas da draußen – neben: “Wann kann ich endlich mal meinen Kaffee zu Ende trinken, ohne dass er kalt wird?”.

 

Also ein heißes Thema, um das auch so einige Mythen existieren. Mich betrifft dieses Thema genauso wie euch da draußen.

Ich bin Mama von 3 Kindern, die alle ganz andere Bedürfnisse haben. Ich bin selbständig und habe oft neben meinen Klientinnen mehrere Projekte in verschiedenen Phasen laufen. Ich habe einen Partner, der mich braucht. Und ich bin auch noch ICH, die sich selbst braucht, um gesund und happy zu bleiben.

Aktuell bauen wir unser Haus um und leben daher vorübergehend in einer 1-Raum Appartment-Wohnung, wo wir tatsächlich zu fünft in einem Raum leben.

Ich möchte in diesem Themenfokus mal ganz genau diesen Hut anschauen, unter den alles passen soll.

Wie schaut dieser Hut aus?

Woher kommt der eigentlich?

Wer hat ihn uns gegeben?

Warum ist er da?

Welchen Zweck erfüllt er?

Was soll dieser Hut überhaupt?

Ich frage das so, weil mir immer wieder auffällt, wie wir Mamas sehr seltsame Vorstellungen von diesem Hut haben.

 

  • Dieser Hut steht ja für das Gerüst oder die Form, das Format, das so ein Mama-Leben mit sich bringt: also das Kind, das bestimmte Bedürfnisse mitbringt, die erfüllt werden möchten, dann der Haushalt, der geführt werden muss, um so die elementaren Bedürfnisse wie Nahrung, Sicherheit, Geborgenheit zu erfüllen; dann der Partner, das Berufsleben, das Sozialleben, die Freundschaften, die gepflegt werden sollen, eventuell Hobbies und die eigene Gesundheit. Diese steht oft an letzter Stelle, da sie von Mamas oft einfach vernachlässigt wird, was sich natürlich irgendwann rächt.
  • Der Hut steht auch für das Bild, das wir vom Mama-Leben haben. Oft ist dies geprägt von unserer eigenen Mutter – es kann sein, dass wir es genauso wie sie machen möchten oder es ganz anders und in unseren Augen besser machen möchten; in beiden Fällen orientieren wir uns am Vorbild unserer Mutter. Oder unser Bild wird tagtäglich durch Eindrücke aus der Werbung beeinflusst, in der oft stark überzogen das Bild der glücklichen, erfüllten, feschen, sportlichen, liebevollen, erfolgreichen Über-Mama gezeigt wird, die scheinbar doch alles unter einen Hut bekommt. “Wie schafft die das bloß alles?” fragt man sich da. Auch mir passiert es von Zeit zu Zeit, dass ich mich nach einer Spielplatzunterhaltung mit einer anderen Mama frage, die die das bloß alles schafft – auch wenn wir vielleicht nur über den Osterschmuck oder irgendein anderes banales Detail aus ihrem Mama-Leben unterhalten haben. Auch ich bekomme oft die Rückmeldung: “Wie du das bloß alles schaffst mit drei Kindern?” Ha, aber jetzt mal ehrlich: wir bekommen nur einen Mini-mini-Ausschnitt aus dem Leben dieser Mutter zu sehen. So oft ich ja Einblicke in unser Familienleben zulasse, aber auch Ihr bekommt ja nur ganz wenig zu sehen von uns und da könnte der Eindruck entstehen, dass ich das alles unter meinen speziellen Hut bekomme.

 

Und das natürlich nicht der Fall.

 

Denn der Mama-Hut ist komplett unrealistisch. Er ist ein Konstrukt. Er entspricht nicht der Wahrheit. Wenn wir nach diesem Hut gehen, unter den alles passen soll, dann unterwerfen wir uns völlig unrealistischen Vorstellungen.

Ich hatte einmal die Mamas im Vorfeld gefragt, wie es Ihnen so geht im Mama-Leben und was sie sich für diesen Hut, unter den alles passen soll, wünschen würden. Laut der meisten Mamas schaut das so aus:

  • die eigene Selbstständigkeit
  • die drei Kinder
  • der Haushalt
  • das Spielen mit den Kindern
  • eine leichte Gelassenheit
  • genug Zeit für sich
  • keine Fremdbetreuung in Anspruch nehmen
  • alle (Kinder und Partner) den Bedürfnissen entsprechend behandeln, ohne sich selbst zu vergessen
  • den unterschiedlichen Bedürfnissen der Kinder gleichzeitig nachkommen (!!!)

 

Völlig unrealistisch.

 

Ehrlich? Damit macht Ihr Euch selbst nur fertig! Wenn ihr meint, dass das andere Mütter schaffen, dann stimmt das so nicht! Ich möchte Euch jetzt und hier dazu aufrufen, den Hut drauf zu hauen. Hau den Hut drauf! Oder besser: löse dich von diesem Hut. Du brauchst ihn nämlich gar nicht.

Bevor du das tust, möchte ich, dass du dir bewusst wirst, was da alles drin ist oder noch drunter soll.

Woraus besteht dein Hut?

Das wird deine Aufgabe für heute sein:

gleich nachdem du hier meinen Beitrag fertig gelesen hast, wirst du dich hinsetzen und schreibend an die Arbeit gehen.

Du wirst alle Elemente sammeln, die diesen Hut ausmachen. – alle Tätigkeiten, Bedürfnisse rund um die Kinder – rund um den Haushalt – deinen Mann – dein Berufsleben – alles, was dich allein betrifft (Gesundheit, Ernährung, Sport, Hobbies) – euer Sozialleben – Freunde – und alles, was dir noch so einfällt. Da sind oft noch Kleinigkeiten dabei, die man erledigen und besorgen will, aber es nie macht. Da können aber auch richtig große Dinge dabei sein. Das wird eine mega Liste werden. Und dir wird klar werden, wie arg das eigentlich ist, was du alles von dir erwartest. Wie viele Dinge Du da auf einmal, gleichzeitig und dann auch noch entspannt machen sollst. Das ist ein Ding der Unmöglichkeit!

Dann will ich, dass Du eine neue Liste machst von den Dingen, die Dir Spaß machen, die dich erfüllen, an denen du dich auftanken kannst. Das sind die wirklich wichtigen Dinge!!! Danach kehrst du zu deiner ersten Liste zurück – der Darstellung deines Hutes, unter den alles passen soll. Und jetzt wird raus gestrichen, was raus kann. Überlege hier: Was willst du wirklich? Was ist dir wirklich wichtig? Was sind Erwartungen von außen? Was sind Erwartungen, von denen du nur annimmst, dass sie von dir erwartet werden? Weil die Werbung dieses Bild so konstruiert hat, weil deine Mama das immer so gemacht hat oder weil die Schwiegermutter gesagt hat, das gehört aber anders gemacht…

Wir sind alle verschieden und jede von uns braucht bestimmte Rahmenbedingungen, um glücklich leben zu können. Wir dürfen uns diese selbst gestalten. Aus unserem Inneren heraus.

Und es muss gar nicht alles unter einen Hut passen – weil dieser Hut gar nicht sein muss. Löse dich also heute von diesem Hut. Befreie dich von diesem Stressfaktor, der im Grunde eine Illusion ist!

 

Das ist deine erste Aufgabe für heute, da diese Klarheit reinzubekommen.

Morgen geht es weiter: da schauen wir konkret, wie du weiter dein Mama-Leben vereinfachen kannst, um gar nicht in die Hut-Falle zu kommen. Denn es geht in erster Linie darum, Klarheit zu bekommen, um dann das eigene Mindset zu verändern. Denn wir haben ja die Möglichkeit, uns das so auszudenken und so zu gestalten, wie wir uns das vorstellen und es brauchen. Man glaubt es oft nicht, dass man doch so viel Macht und Gestaltungsfreiheit hat. Das heißt dann aber, dass man sich von ein paar Dingen oder Erwartungen lösen muss. Und dann schauen wir weiter, wie man organisieren, delegieren und weiter vereinfachen kann.

Wir schauen, warum die Herangehensweise, alles alleine machen zu wollen, eine Sackgasse ist, die dich auf Dauer nicht glücklich machen wird.

Das musste ich tatsächlich auch lernen, da ich eine Person bin, die alles gerne alleine macht. Weil ich glaube, es geht dann schneller oder es wird dann so gemacht, wie ich es mir vorstelle. Nur das geht irgendwann nicht mehr, irgendwann braucht man Hilfe.

Ich werde Euch zeigen, wie das konkret bei mir ausschaut und wie ich mein Mama-Leben organisiere und wie ich ganze Teilbereiche (nämlich die, die mir nicht wichtig sind und mich nicht glücklich machen) streiche.

Du hast jetzt einiges zu tun.

Vorher möchte ich Dir ein Bild mitgeben, auf das ich später noch einmal eingehen werde: komm weg von der Vorstellung, dass Du eine Balance in deinem Mama-Leben finden musst. Das ist ein Drahtseilakt, der mega stressig ist, der unter Druck setzt. Weil du da oben stehst und denkst, wenn ich jetzt nicht die Balance halte, falle ich runter. Und wer will das schon? Da entsteht viel Druck und Stress und man glaubt man muss alles gleichzeitig ausbalancieren.

Ich gebe dir jetzt ein anderes Bild mit, ein besseres: sieh das Mama-Leben eher als Pendeln. Du kannst Dich hier ja auch auf einer tollen, großen Schaukel sehen.

Du pendelst hin und her – zwischen Ordnung und Chaos, zwischen Stille und Aktivität, zwischen Unklarheit und Klarheit, zwischen Leere und Fülle.

Beide Zustände dürfen sein.

Es ist wie Einatmen und Ausatmen. Wie Tag und Nacht.

Nimm beide Zustände bewusst wahr, aber identifiziere dich nicht so stark über sie. Denn dein Wert ist weder an den einen noch den anderen Zustand geknüpft.

Du bist eine gute Mutter, du bist eine wunderbare Frau – egal, an welchem Ende dieser Schaukel du gerade bist.

Genieße den Flug, das Schaukeln. Das Leben ist konstante Veränderung.

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Selbstbestimmt, angstfrei und entspannt in die Geburt

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Trauma und die verletzte Weiblichkeit

Trauma und die verletzte Weiblichkeit

Themenfokus TRAUMA: 4) Die verletzte Weiblichkeit

In der Arbeit mit traumatisierten Frauen geht es immer auch um die verletzte Weiblichkeit. Denn die Weiblichkeit ist Teil unseres Seins.

Dieser Punkt ist sogar so wichtig, dass er bei mir im Traumaheilungsprogramm ‘Flug der Phönix Frau’ sogar ein eigenes Modul bekommen hat. Denn mir ist aufgefallen, dass ich in der Arbeit mit den Frauen nach der intuitiven Körperarbeit zur Lösung der Traumaenergie und nach der Arbeit mit dem inneren Kind immer an den Punkt komme, wo klar wird, wie stark verletzt oder wie stark unterdrückt die Weiblichkeit der Frauen ist. Nun gibt es viele Unklarheiten, was den Begriff Weiblichkeit betrifft.

Was ist Weiblichkeit überhaupt?

Weiblichkeit hat mit unserer Sexualität, mit unserem Körper zu tun, aber hat Weiblichkeit dann etwas mit Erotik, mit Sinnlichkeit, mit Sex zu tun?

Weiblichkeit orientiert sich scheinbar stark am Äußeren. Heißt es dann, dass man sich als Frau besonders feminin oder sexy kleiden muss, um sich mit der eigenen Weiblichkeit zu verbinden?

Oder wallende Gewänder? Die innere Göttin?

Nein.

Oder zumindest nicht unbedingt, denn jeder erlebt das ganz individuell.

Vielleicht wird es klarer, wenn ich die zwei Energiesysteme männlich und weiblich gegenüberstelle:

Stark und schwach.

Außen und Innen.

Höhe und Tiefe.

Spannung und Entspannung.

Schnell und langsam.

Denken und Fühlen.

Logik und Intuition.

Kontrolle und Hingabe.

Technisch und natürlich.

Realität und Fantasie.

Ordnung und Chaos.

Tun und Sein.

Dynamisch und zyklisch.

Ein weiterer Punkt ist der Gegensatz von Licht und Dunkel, wobei das Licht für das männliche Prinzip steht und das Dunkle für das weibliche. Wir haben beide Anteile in uns. Und idealerweise sind die zwei ausgeglichen oder wechseln sich phasenweise ab.

In den Aufzählungen ist ersichtlich, dass die weiblichen Anteile bzw. die Begriffe für die Beschreibung der Frauen eher negativ besetzt sind. Warum ist das so?

Wir leben in einem durchwegs männlichen System. Es zählt die Leistung. Das äußere Erscheinungsbild. Die Logik. Das System, die Idee. Es dominiert das Technische, der schnelle Wachstum wird belohnt; die Stärke bewundert.

All die weiblichen Anteile werden unterdrückt, weil sie als schlecht bewertet werden: das Schwache, das Intuitive, das Dunkle, das Verborgene, das Lustvolle, das Langsame, das Gefühlte.

Also nehmen auch wir die weiblichen Elemente in uns als negativ wahr. Verneinen also Teile von uns selbst. Wir unterdrücken das Weibliche in uns – unsere Wahrhaftigkeit – und tragen nach Außen eine falsche Maske der Weiblichkeit. Wir haben uns selbst in Ketten gelegt.

Kein Wunder, dass wir unsere Menstruation als schmerzhaft erleben; dass unser Zyklus unregelmäßig ist oder uns die Endometriose plagt; dass uns der Sex weh tut. Das sind die Auswirkungen einer verletzten Weiblichkeit. Es kann auch sein, dass durch ein Geburtstrauma die Weiblichkeit so richtig verletzt ist, dass unser weiblichster Raum verletzt und beschnitten wurde: unsere Gebärmutter, unsere Vagina.

Die Heilung der Weiblichkeit ist immer Teil der Traumaheilung bei mir. Denn ich gehe die Traumaheilung ganzheitlich an.

Und meiner Meinung nach ist Heilung an sich weiblich.

Also auch, wenn ein Mann in sich etwas heilen will, so geht das nur auf dem weiblichen Weg, nämlich über das Hinabsteigen in die Dunkelheit; über das Spüren und nicht über die Leistung.

Man kann Heilung nicht leisten, nicht erarbeiten. Heilung geschieht. Man gibt sich ihr hin.

Sie erwächst von innen nach außen. Und dieser Heilungungsweg wird ganz individuell erlebt.

 

Wie begleite ich die Heilung der Weiblichkeit?

Über viele Jahre habe ich es über die direkte Arbeit mit den Frauen gemacht. In meinem Programm „Flug der Phönix Frau“ habe ich schließlich einen Prozess vorgezeichnet, welcher zusammenfast, wie ich diesen Weg auch eins zu eins mit den Frauen gehe.

Im Modul zur Heilung der Weiblichkeit beginnen wir damit, uns bewusst zu werden, wie stark wir unsere Weiblichkeit, unsere eigene innere Frau, unterdrücken.

Es werden alle Aspekte des alltäglichen Lebens angeschaut. Wie leben wir unsere Weiblichkeit?

Ziel ist es wegzukommen von dem Begriff, dass Weiblichkeit etwas Diffuses ist. Ich leite eine Schoßraummeditation an, um diesen Raum überhaupt mal wieder spürbar zu haben. Das ist für viele schon sehr schwierig: in die Gebärmutter reinfühlen. Das braucht Übung.

Das hört sich vielleicht schwer greifbar an, ist es aber nicht. Denn im Grunde ist es einfach ein weiteres Organ im Körper der Frau, welches aber komplett ausgeblendet, vernachlässigt, unterdrückt und verunreinigt ist; durch psychische oder körperliche Verletzungen, durch Medikamente, durch toxische Beziehungen. Gerade nach einer Traumatisierung in diesem Bereich ist dies sehr wichtig. Durch diese Zuwendung kann sich schon viel lösen.

Dann gibt es die Gebärmutter-Mandala-Übung, in der wir nachschauen, welche fremden Energien wir so nah und so tief an uns herangelassen haben. Das können Energien von Verflossenen sein, von Sexualpartnern, aber auch Energieverbindungen zu Familienmitgliedern oder anderen Menschen, Freunden und Bekannten. Was da oft zu Tage kommt, ist haarsträubend. Man lässt so viele Menschen an sich ran. Da gehört oft ziemlich aufgeräumt und ausgemistet – saubergemacht. Das machen wir dann.

Was ich noch nutze, sind Übungen aus der Tanztherapie und der intuitiven Körperarbeit, wo wir das Becken und die Wirbelsäule thematisieren, weil dort ganz viel aufgestaut ist. Oft habe ich Frauen die, wenn sie ihren Körper beschreiben, sagen, dass sie ihren Beckenbereich gar nicht richtig bewegen können. Er kommt ihnen steif und blockiert vor, als ob da etwas sitzt.

Wir schauen uns an, wie wir unseren Zyklus erleben und unsere Menstruation. Da gebe ich ein paar Anregungen, wie man das anders gestalten kann. Wie man sich da auch mehr Raum für sich selbst, für die eigenen Bedürfnisse, für den eigenen Rhythmus schafft. Der Zyklus steht dafür, im eigenen Rhythmus sein zu dürfen und nicht dem männlichen Rhythmus hinterher hetzen zu müssen. Da steigt man sowieso immer als Verlierer aus, weil es nicht der eigene Rhythmus ist.

Und wir schauen auch ins Thema Sexualität. Wie können wir uns wieder mit unserem Partner verbinden, wirklich verbinden, also auf Herzensebene? Was für uns Frauen, aber auch für die Männer wichtig ist, dass der Herzbereich dazukommt, weil man sich erst dann wirklich verbinden kann. Nach einem Trauma, besonders einem Geburtstrauma, ist die gelebte Sexualität oft sehr eingeschränkt, konfliktreich oder überhaupt erstarrt. Ich möchte da den Frauen wieder einen Zugang zur eigenen Sexualität geben. Und zwar auf ihre eigene, wahrhaftige Weise – ohne Performance oder Druck. Es ist auch toll und erleichternd für den Partner, sich mit einer Frau zu verbinden, die wirklich sie selbst sein kann.

 

So werden viele Kanäle für die ganzheitliche Heilung geöffnet.

Und die Frau kann wieder ganz in ihre eigene volle Größe kommen – eins mit ihrer Weiblichkeit.

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Wie der Körper ein Trauma heilt

Wie der Körper ein Trauma heilt

Themenfokus Trauma 3): Wie Dein Körper das Trauma verarbeitet und wie Erfahrungen aus Deinem Lebensrucksack mit Deinem Trauma zusammenhängen

 

Wie ein Trauma auf den Körper einwirkt

Unser Körper ist ein echt weises Wunderwerk der Natur! Laufend schickt er uns Botschaften, Zeichen – mal schwächer, mal stärker – um uns auf etwas aufmerksam zu machen. Bestimmte Symptome und Krankheiten sind immer ein Aufruf an uns, etwas, was in die falsche Richtung läuft, aufzudecken und zu bereinigen.

Bei Traumasymptomen ist es ähnlich. Unser Körper will darauf aufmerksam machen, dass da etwas in ihm steckt, was so dort nicht bleiben darf.

Warum ist das so?

Um das zu verstehen, müssen wir uns anschauen, wie ein Trauma auf den Körper einwirkt.

Wenn wir uns die instinktiven Teile des menschlichen Gehirns anschauen, dann wird deutlich, dass diese nahezu identisch mit den instinktiven Teilen des tierischen Gehirns sind. Schauen wir uns Beutetiere in der freien Wildbahn an: Gazellen oder  Zebras zum Beispiel. Diese Tiere leben ständig in der Gefahr, gejagt und getötet zu werden, und doch finden nur selten Traumatisierungen statt. Sie scheinen die angeborene Fähigkeit zu haben, die Auswirkungen lebensbedrohlicher Ereignisse abzuschütteln und so weiter zu leben, als ob nichts geschehen wäre.

Wie ist das möglich und wie kann das ausschauen?

Frei lebende Beutetiere, die nur knapp dem Tod entronnen sind, durchlaufen einen bestimmten physiologischen Prozess, um zur Normalität zurückzukehren, welcher sich gut beobachten lässt. Das ist ein Prozess des Zitterns, Schüttelns und des tiefen Atmens. Wildtierbiologen erklären das so, dass die Tiere diesen Prozess durchlaufen müssen, damit sie überleben. Wenn die Biologen zum Beispiel ein Wildtier betäuben und mit einem Chip versehen, dann müssen die Biologen anschließend dafür sorgen, dass die Tiere nach dem Aufwachen ungestört diesen Bewegungsprozess durchlaufen können. Wenn die Tiere diesen Prozess nicht machen können, ist tatsächlich deren Überleben gefährdet. Bei den Wildtieren scheint es so, als müsste das Nervensystem die unvollendete Flucht oder den unvollendeten Kampf zu Ende führen.

Wir Menschen funktionieren auch so. Unser Körper darf keinesfalls unterschätzt werden!

Unser Körper ist Sitz des Unterbewusstseins und das Erleben über die unterbewusste Ebene macht unglaubliche 98 % unseres Lebens aus. Nur 2 % laufen über unser Bewusstsein. Das mag sich manchmal genau anders herum anfühlen, wenn das Kopfkarussell läuft und es sich schnell dreht. Aber das größte Potenzial zur Veränderung Deines Zustandes liegt in Deinem Unterbewusstsein!

Deshalb ist die therapeutische Arbeit über den Körper auch so wahnsinnig erfolgreich. Ich leite meine Klientinnen über bestimmte Bewegungsübungen aus der intuitiven Körperarbeit dazu an, diese natürlichen Bewegungsprozesse, zur Lösung der Traumaenergie, zu durchlaufen. In meinem Traumaheilungsprogramm „Flug der Phönix Frau“ habe ich diesen Prozess so gestaltet, dass jede Frau, den für sich selber machen kann. Mehr zu meinem Programm und meine Arbeitsweise erfährst Du in meinem kostenlosen Webinar ‘Wege aus dem Trauma’.

Was passiert in unserem Nervensystem?

In einer Notfallsituation mobilisieren der Verstand als auch der Körper eine gewaltige Energiemenge, um den Kampf oder die Flucht vorzubereiten. Wenn die Energieentladung vollständig ist und wir unsere Aktionen durchgeführt haben, dann erhält das Gehirn die Information, dass es den Pegel der Stresshormone wieder absenken kann, weil die Gefahr vorüber ist. Bleibt diese Botschaft aber aus, vielleicht weil wir nicht in der Lage sind zu kämpfen oder zu flüchten, dann veranlasst das Gehirn weiterhin die Ausschüttung großer Adrenalin- und Cortisolmengen. In diesem Fall verbleit der Körper in dem extrem hochaufgeladenen Zustand.

Was dann folgt ist die Erstarrung. Also Herz und Gehirn rasen weiterhin, aber der Körper bleibt in einer Art Schockzustand eingefroren. Es ist fast so ein Gefühl, wie bei lebendigem Leib begraben zu sein. Viele Mütter beschreiben ihren Zustand genauso.

Das ist das entscheidende Element, das zur Traumatisierung führt. Ich habe unzählige Geburtsberichte gehört, bei denen die Frauen in diesem Erstarrungszustand eingefroren sind und diese erstarrte Energie noch immer mit sich im Körper herumtragen. Das überlastet das Nervensystem extrem und macht einen auf Dauer krank. Das ist wie bei einem Computer, bei dem ein Programm im Hintergrund läuft, das die gesamte Betriebsgeschwindigkeit belastet und verlangsamt.

Wir haben aber dieselbe angeborene Fähigkeit, ein Trauma abzuschütteln, wie es Tiere haben, die sich aus der Erstarrung heraus bewegen können. 

Und diese machen wir uns in der Traumaheilung zu Nutze. Bewegung ist hier ein Schlüsselwort. Bewegung, in Fluss gebracht durch die intuitive Körperarbeit, kann so den Frauen endlich wieder die Lebenskraft zur Verfügung stellen, zu der sie vorher keinen Zugang hatten.

 

Das Trauma im Zusammenhang mit unseren Lebensthemen

Wie steht das traumatische Erlebnis in Zusammenhang mit unseren Lebensthemen und wie kann man sich das als eine Fortführung eines thematischen roten Fadens vorstellen?

Nehmen wir zum Beispiel das Thema „traumatische Geburtserfahrung“. Hier geht es um eine Grenzverletzung.

Bei der Traumaarbeit gilt es, sich ein Gesamtbild zu verschaffen.

Welche Erlebnisse aus dem Säuglingsalter, aus der Kindheit, aus dem Teenageralter, aus dem jungen Erwachsenenalter haben ein ähnliches oder gleiches Schema, wie das des Geburtstraumas? Hier kann es viele Erlebnisse geben, die einem zum Thema Grenzüberschreitung oder Grenzverletzung einfallen. Oft findet man diese Erlebnisse, Vorfälle und Erinnerungen, die auftauchen, mit den engsten Bezugspersonen, also mit der eigenen Mutter oder dem eigenen Vater.

Bei meinen Klientinnen fange ich damit an, mit dem verletzten inneren Baby, Kind und Teenager zu arbeiten.

Dieser Zugang ist wahnsinnig wertvoll, denn auf den Körper übertragen, steht dieses innere Kind für das Herz bzw. die Herzregion. Viele traumatisierte Menschen haben ein verletztes oder manchmal auch ein gebrochenes Herz.

Die liebevolle Zuwendung zum Herzen, zu den Themen, die uns wirklich tief verletzt haben – und hier geht es oft um den unerfüllten Wunsch nach Liebe und Anerkennung – die kann schon so immens heilsam sein. 

So schaffen wir es dann auch, das Trauma in den Gesamtkontext unseres Lebens zu stellen.

Das bedeutet, dass wir dann in der Lage sind, echte Lehren aus unserem Trauma zu ziehen und daran zu wachsen anstatt daran zu Grunde zu gehen. Was dann passiert ist Vergebung; ist Loslassen und Annehmen.

Was dann passiert ist Heilung.

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