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Von Jasmin Nerici – Positive Birth

Gut durch die Schwangerschaft und in die Geburt durch positive Bestärkungen, Affirmationen und Entspannungsübungen

Unsere Gedanken sind stark, wenn es darum geht, unseren Alltag zu gestalten.

Auch in der Schwangerschaft und während der Geburt können positive Gedanken und gezielte Entspannung unterstützend wirken.

Was genau sind positive Bestärkungen (Affirmationen)?

Unter einer Affirmation oder positiven Bestärkung versteht man im Grunde die positive Formulierung eines Zustandes.

So sagt man beispielsweise bei einer richtigen Affirmation „Ich bin gesund“ oder „Ich bin von fröhlichen Menschen umgeben“ anstatt „Ich bin nicht mehr krank“ oder „In meiner Umgebung sind keine unsympathischen Menschen“.

Man ersetzt dabei also den Satzteil mit „nicht“ durch eine gesamtpositive Beschreibung.

Dies bewirkt laut Aussage von ExpertInnen eine Art Umprogrammierung unseres Denkens und langfristig die Schaffung einer diesen Affirmationen entsprechenden Realität.

In ihrem Buch „Gesundheit für Körper und Seele“ beschreibt die Amerikanerin Louise L. Hay gut verständlich die Möglichkeiten, die positive Bestärkungen in unserem Alltag bieten. Auch die Wissenschaft ist bereits auf die Kraft des positiven Denkens aufmerksam geworden und untersuchte die Auswirkungen, die diese z.B. auf kranke Menschen hat.

Positives Bestärken lernen?
Ja, positives Bestärken kann man lernen – vielmehr ist es jedoch ein konsequentes Üben einer neuer Denkart.

Hilfreich dabei ist es, zunächst geeignete Literatur (siehe oben) zu lesen, sich danach den eigenen – mitunter negativen – Glaubenssätzen zu widmen und diese dann einen nach dem anderen durch eine positive Bestärkung zu ersetzen.

Stelle Dir deshalb bereits so früh wie möglich in der Schwangerschaft die Frage: Welche Gedanken kommen mir spontan in den Sinn, wenn ich an Schwangerschaft, Geburt und Elternschaft denke?

Schreibe die Antworten auf und schaue Dir diese genau an.

Hinterfrage, woher diese Glaubenssätze und Gedanken kommen – sind es wirklich Deine eigenen Gefühle oder sind sie vielleicht die Deiner Mutter, Deiner Schwester usw., welche diese an Dich weitergegeben haben?

Ich möchte an dieser Stelle ausdrücklich darauf hinweisen, dass die Auseinandersetzung mit diesen Gedanken ein sehr intensiver Prozess sein kann, und vielleicht stoßt Du dabei auch auf unangenehme Erinnerungen oder Themen, die Dich schon lange belasten.

Die Schwangerschaft ist oftmals ein Zustand, indem wir als Frauen sehr offen für unsere verborgensten Emotionen sind.

Fürchte Dich nicht davor, diese zuzulassen und gegebenenfalls sogar Hilfe von ExpertInnen wie z.B. PsychotherapeutInnen in Anspruch zu nehmen!

Geburtsbegleitende Personen erzählen oftmals, dass gerade während einer Geburt lange unterdrückte Gefühle hochkommen können und/oder hinderlich sein können, wenn sie nicht „heraus“ dürfen.

Nutze also Deine Schwangerschaft als Chance, sich auch von alten und belastenden Emotionen zu befreien – Du startest schließlich in einen völlig neuen Lebensabschnitt.

Wenn Du Dir Deiner bestehenden Glaubenssätze also bewusst geworden bist, kannst Du diese im nächsten Schritt in positive Affirmationen umwandeln.

Vielleicht hast Du aber auch schon sehr viele oder ausschließlich positive Gedanken zu dieser Zeit in Deinem emotionalen Gedächtnis gespeichert, mit denen Du gleich weiterarbeiten kannst.

Falls nicht, wandelst Du negative Bestärkungen im nächsten Schritt in Positive um.

Du kannst „Deine“ Affirmationen laufend näher anschauen und bei Bedarf adaptieren.

Baue sie unbedingt in Deinen Alltag ein, z.B. kannst Du sie auf kleine Kärtchen schreiben und in Deinen Mutter-Kind-Pass legen, sie auf den Eiskasten pinnen oder ein schönes Bild mit einer Affirmation malen, dass Du direkt an die Innenseite der Tür Deines WCs hängst.

So hast Du die positiven Bestärkungen in Deinem unmittelbaren Umfeld, verinnerlichst sie und machst sie präsent.

Auch Deine Familie wird sich dessen bewusst werden und Du wirst hoffentlich bald feststellen, dass sich auch hier mitunter die Sprache dementsprechend positiv verändert.

Affirmationsarbeit im Schwangerschaftsalltag

Es ist natürlich ideal, wenn Du schon zu Beginn Deiner Schwangerschaft mit dem positiven Affirmieren beginnst.

Gezielte Entspannungsphasen können Anfangs helfen, die Affirmationen für Dich und Dein Baby spürbarer zu machen und zu verinnerlichen.

Nimm Dir beispielsweise ein angenehmes Bad, lege Dir Musik auf (instrumental) und sage Dir in Gedanken alles, was sich gut für Dich und Dein Baby anfühlt.

Bitte auch Dein Umfeld, Dich aktiv bei der Schaffung einer positiven Schwangerschaft zu unterstützen, indem in Deiner Gegenwart keine Horrorgeschichten und Ammenmärchen zum Besten geben werden.

Leider ist man auch in typischen Angeboten für Schwangere nicht immer davor gefeit, solche Geschichten erzählt zu bekommen.

Mit meinen Positive Birth Gruppen biete ich Schwangeren die Möglichkeit zum ausschließlich positiven Austausch.

Bei den Treffen unter gleichgesinnten Frauen wird gemeinsam für eine gute Schwangerschaft und ein schönes Geburtserlebnis positiv affirmiert und dem gesamten Zeitraum bis kurz nach der Geburt ein positiver gemeinsamer Rahmen gegeben.

Der Geburt wird in diesen Gruppen stets positiv entgegengeschaut. Sie wird als natürlicher Vorgang betrachtet, für den jede Frau auf ihre Weise optimal geschaffen ist.

Ich selbst bin davon überzeugt, dass mir positive Affirmationen und Visualisierungen während meiner beiden Schwangerschaften geholfen haben und in komplikationslosen, kraftvollen und nahezu schmerzfreien Geburten resultierten.

Affirmationskarte Positive Birth
Jasmin Nerici

Jasmin Nerici

Positive Birth

Jasmin ist zertifizierte Elternbildnerin, Doula und diplomierte Mentaltrainerin.

Sie ist Gründerin von Positive Birth ® – einer Initiative für eine selbstbestimmte, glückliche Geburt

Hier geht es zu Positive Birth.

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