Wie Dir Doulas unter der Geburt helfen können und schade, dass man sie nicht zur Diplomprüfung mitnehmen kann…

Stell‘ Dir vor, Du bist gerade mitten in einer sehr wichtigen Prüfung.
Staatsexamen, Maturaprüfung, Führerscheinprüfung…
Jetzt ist es soweit – Du hast Dich lange darauf vorbereitet.
Dein Bauch fühlt sich an, als ob pixies darin Achterbahn fahren, du könntest schon wieder aufs Klo gehen. Dein Atem kommt nicht ganz runter in den Bauch, bleibt irgendwo beim Brustbein stecken. Deine Hände sind kalt und feucht. Dein Kopf fühlt sich unangenehm durchlässig und komisch abgelöst von Deinem Körper an. Du bist Dir nicht sicher, ob Du das gelernte Wissen in diesem Zustand wirklich anwenden kannst.

Nun stell‘ Dir vor, Du könntest diese Prüfung mit Deiner besten Freundin an Deiner Seite machen.
Du kannst ihr immer wieder Fragen stellen – sie darf Dir zwar nicht die Prüfungsfragen beantworten, aber Du kannst Denkprozesse mit ihr durchgehen. Sie lobt Deine Fortschritte.
Sie macht Dir zwischendurch einen grünen Tee und schmiert Dir ein Butterbrot.
Ab und zu lüftet sie den Raum, damit Du gut mit Sauerstoff versorgt bist.
Wenn Dein Nacken schon ganz steif vom langen Sitzen und Schreiben ist, gibt sie Dir eine super angenehme Nackenmassage.

Sie ist voll bei Dir, lässt ihre eigenen Themen im Hintergrund und hat ihren ganzen Fokus bei Deiner Aufgabe.
Immer wieder spricht sie Dir Mut zu und motiviert Dich, Deinen eigenen Gedankengängen zu vertrauen.

Ihre positive, liebevolle, ruhige Art überträgt sich auf Dich.
Dein Herzschlag verlangsamt sich, Dein Atem geht ruhig und tief – Du fühlst Dich wohl.
Du bist gut im Flow und hast das Gefühl, all Dein Wissen und Deine Fähigkeiten optimal einzubringen.

Du erlebst diese Prüfung, auch wenn sie streckenweise herausfordernd ist und Dich manchmal die Angst in die Waden beißt, als eine sehr positive Erfahrung. Diese Erfahrung macht Dich stolz, glücklich, erfüllt.
Du vertraust darauf, dass Du das für Dich bestmögliche Ergebnis schaffen wirst.

Diese besondere Freundin ist eine Doula.

To be honest, eine Doula wird Dich wohl nicht zur Diplomprüfung begleiten, denn Doulas – auch wenn ihr Name vielleicht eine Sekten-Shamanin vermuten lässt (no offense ladies!) – begleitet Frauen und deren Familien während der Geburt.

Es ist also Deine beste Freundin für die Geburt.

Machen das nicht die Hebammen?
Deine Hebamme schaut auf Deinen Geburtsverlauf, Dein Baby, ja auch auf Deinen Gemütszustand – Deine Doula schaut auf DICH, mit allem, was Du bist und was Du brauchst.

Durch dick und dünn, egal, welchen Lauf Deine Geburt nimmt.
Sie ist Deine Hermine und Dein Ron in Einem (sorry, ich liebe Harry Potter!).
Und, believe me, Dein Partner wird auch froh sein, dass diese spezielle beste Freundin ein paar der ‚Frauen-Sachen‘ abdecken kann und nicht alles an ihm hängen bleibt.

Hier ist ein toller Link on how Doulas rock:

Evidence Based Birth (ist überhaupt eine tolle Quelle, um informierte Entscheidungen treffen zu können)

doula-conceptual-model
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Auch wenn wir wichtige Lebenserfahrungen – besonders um das Thema Geburt und Sterben – immer für uns allein erleben und durchleben, so macht es doch einen großen Unterschied, ob wir diese speziellen Zeiten in einem liebevollen, uns unterstützenden Umfeld erleben.

Mit einer guten Freundin, die uns zwar diese Erfahrung nicht abnehmen kann, die uns aber mit ihrer Liebe zur Seite steht.

Das ist eine Doula.

Möchtest Du mehr über Doulas erfahren? Besonders was für tolle Doula-Frauen es hier in Österreich gibt, dann schau doch mal hier:
www.doula.at

Die absolute ‚Oscar-reife‘ Doula ist sicher Debra Bascali Bonaro, schau rein unter: http://www.debrapascalibonaro.com/

Und für Österreich, quasi die Mama aller Doulas hier, ist Angelika Rodler:
http://www.ekiz-graz.at
http://www.elysia.co.at

May your Doula be with you!

Love and Light,
Nina

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