Über den Mut, die Dunkelheit zu durchleuchten

Über den Mut, die Dunkelheit zu durchleuchten

Wie Du eine dunkle Zeit in Deinem Leben als Initialzündung für Dein Wachstum nutzen kannst

Ich glaube daran, dass uns das Leben immer genau das gibt, was wir brauchen, um noch mehr Zugang zu unserer inneren Stärke zu bekommen.

Und ich habe die Erfahrung gemacht, dass solche ‘Geschenke des Lebens’ oft sehr hässlich verpackt sein können, also dass schwierige oder gar traumatische Erfahrungen Gaben ‘von oben’ sein können, die es auszupacken gilt.

So habe ich es in meinem eigenen Leben wahrnehmen können oder so beobachte ich es auch in der Begleitung meiner Klientinnen.

Vor einigen Monaten hat mich Namiah Bauer, Autorin des Kinderwunschratgebers ‘Freudensprung’, gefragt, ob ich nicht ein kleines Kapitel zum Thema ‘Mutmachen’ für eben dieses Buch schreiben möchte.

Ihr Buch ist ein berührendes Werk zum Thema Kinderwunsch, was gleichzeitig hoffnungsvoll kindlich und spielerisch daher kommt wie tiefgehend herz- und seelenverwöhnend.

‘Freudensprung’ liefert viele mutmachende Berichte und inspirierende Übungen sowie Meditationen, die vor allem eins im Fokus haben: sich mit sich selbst zu versöhnen und wieder die innere Freude anzuzapfen – egal, ob das Wunschkind jetzt kommen mag oder nicht.

Ein wunderbares Werk!

Sie stellte mir für eines ihrer Mutmacher-Kapitel die im Anschluss folgenden Fragen.

Wer noch mehr dieser Geschichten von ganz unterschiedlichen Frauen lesen möchte, sich inspirieren lassen möchte oder selbst gerade auf sein Wunschkind wartet, dem kann ich von Herzen Namiahs ‘Freudensprung’ ans Herz legen.

Namiah: “Mit 19 Jahren ist dein Vater gestorben und das führte zum existentiellen Ruin und zum Verlust deines Zuhauses. Was hast du daraus gelernt?”
Nina: “Es war eine der intensivsten Zeiten meines Lebens.

Mit dem Tod meines Vaters und dem ganzen Rattenschwanz, der dann folgte, starb auch etwas in mir.

Es war ein Erwachen – brutal, aber effektiv. Ich musste viele Dinge loslassen, die bis zu dem Zeitpunkt Teil meiner Identität waren.

So schmerzvoll das alles war, habe ich diese Zeit als wahnsinnig wertvoll erlebt: die Familie rückte zusammen, Freunde, mit denen ich schon lange nicht mehr gesprochen hatte, nahmen Kontakt auf, um Beistand zu leisten und ich hatte einige sehr intensive spirituelle Erlebnisse.

Ich fühlte mich geborgen, auch wenn gleichzeitig alles Kopf stand. Je mehr ich loslassen musste, zum Schluss eben auch mein geliebtes Zuhause, um so leichter wurde ich.

Ich fühlte meine eigene innere Stärke leuchten in mir. Ich wusste: „und wenn ich alles verliere, so habe ich immer noch mich selbst.“

Ich lernte auch, dass der Tod nur der Übergang in eine andere Existenzform ist, im Grunde ein Nachhause-Kommen. Mein Vater hat mich nicht verlassen, er ist immer bei mir. So wie alle unsere Vorfahren.”

 

 

Namiah: “Du sagst, dass du zur Löwin wurdest. Wie kann ich mir das vorstellen?”
Nina: “Ein Löwin kämpft für sich und ihresgleichen. Sie verkörpert Stärke, Kraft, Eleganz, Würde und Weisheit.

Sie strahlt eine magnetische Anziehungskraft aus, eine innere Ruhe und gleichzeitig Kampfgeist und Integrität.

Mein Schmerz wurde zum größten Schatz, denn ich fand mich selbst in dieser Dunkelheit.

Wenn du nichts mehr hast, außer dir selbst, dann kämpfst du für deine Träume, du kämpfst um dein Leben.

Du zeigst deine Zähne und Krallen in den richtigen Momenten, um für deine Bedürfnisse einzustehen. Nichts kann dich aufhalten, denn du hast nichts zu verlieren. Das macht dich mutig und stark. Und in diesem Prozess kristallisiert sich die eigene, ganz persönliche Essenz eines Menschen heraus.”

 

 

Namiah: “Woher nimmst du deine Kraft?”
Nina: “Sie fließt durch mich durch. Sie hat etwas Göttliches, denn sie kommt von oben.

Ich habe gelernt, mich dieser Kraft zu öffnen. Es gibt einen Ort in mir drin, der diese Kraft sammelt und mit bestimmten Tätigkeiten kann ich diese auch immer wieder anzapfen.

Das ist sicher der Tanz, die Meditation, der Kontakt zur Natur, das Arbeiten mit der Erde.

Es geht immer wieder darum, die Verbindung zwischen dem Oben und dem Unten, dem Himmel und der Erde herzustellen.

Spiritualität hat da einen ganz großen Stellenwert in meinem Leben. Und die Arbeit über den Körper. Das ist mein Instrument.

Natürlich spielt meine Familie eine große Rolle in meinem Lebensglück. Aber ich passe gut auf, dass ich meine Kraft und mein Glück aus mir selbst ziehe. Nur so kann ich sie an meine Lieben weitergeben.”

 

 

Namiah: “Wie kann ich lernen an meine Träume zu glauben und sie auch zu verwirklichen?”
Nina: “Hier geht es ums Tun.

Einen Traum, eine Vision zu haben, diese zu visualisieren und unseren Glauben an die Wahrmachung dieses Traumes zu affirmieren, ist die eine Seite.

Aber es geht auch darum, sich mutig auf den Weg zu machen, ohne alle Schritte genau zu wissen.

Und ja, wir werden oft hinfallen, scheitern, uns weh tun. Es wird vielleicht kein angenehmer Weg sein und nicht immer leicht.

Es ist eine tägliche Arbeit. Unsere Vision muss so stark sein, dass sie in uns weiter brennt, auch wenn alles auf ein Scheitern hindeutet.

Und ich habe viele Momente gehabt, in denen Teile der Vision in mir gestorben sind, ich Teile davon loslassen musste; Momente, in denen ich mich einfach MEINEM Weg hingeben und anvertrauen musste.

Denn wir dürfen nicht vergessen, dass wir zwar einen Traum empfangen können, aber immer nur Bruchteile unseres vorbestimmten Weges wirklich bewusst wahrnehmen können. Hier geht es auch um Gottvertrauen.”

 

 

Namiah: “Als ausgebildete Tänzerin kennst du das Arbeiten mit dem Körper sehr gut. Wie komme ich leicht in Kontakt mit meinem Körper?”
Nina. “Alle Menschen werden als Tänzer geboren. Schon Ungeborene lernen den Rhythmus des Herzschlags der Mutter.

Wenn wir geboren werden, SIND wir unser Körper, sind also rein im Kontakt mit dem eigenen Körper.

In der Elternschaft ist hier die große Verantwortung, diese Verbindung zu respektieren, also das Kind in seiner Körperwahrnehmung so wenig wie möglich zu stören.

Kinder drücken sich rein über die Bewegung aus. Je mehr Bedeutung die Sprache in der Entwicklung des Kindes bekommt, um so mehr tauchen innere Konflikte zwischen Körper, Geist und dann eben auch Ego auf.

Wir lernen, in bestimmten Situationen die Bedürfnisse unseres Körpers und seine Botschaften zu ignorieren, weil das vom Außen so verlangt wird.

Je öfter das nötig ist, um so leiser wird diese Stimme des Körpers. Für viele Erwachsene kann es da schon sehr schwer sein, sich selbst überhaupt zu spüren.

Hier kann das bewusste Atmen ein Anfang sein, sich auf den eigenen Körper einzustimmen. Dann folgt die bewusste Bewegung des Körpers.

Ich arbeite da mit einer eigenen Form der Bewegungsmeditation, die ich aus dem Tanz und aus der tiefenpsychologisch orientierten Bewegungsanalyse heraus entwickelt habe. Dann folgt der Tanz.”

 

 

Namiah: “Wie lerne ich, meine Weiblichkeit zum Ausdruck zu bringen?”
Nina: “Wir leben in einer komplett männlich eingestellten Gesellschaftsform, daher ist es anfangs oft schwer, überhaupt zu begreifen, was Weiblichkeit für einen selbst als Individuum bedeutet.

Ist Weiblichkeit das Bild, das in der Öffentlichkeit verbreitet wird? Oder soll es eine Art Göttinnen-Gestalt sein?

Wir müssen verstehen, dass jeder Mensch sowohl männliche als auch weibliche Anteile in sich trägt. Diese in sich zu versöhnen ist der Schlüssel.

Wir Frauen funktionieren ‘zyklisch’, das heißt, wir bewegen uns zwischen intensiven kreativen Schaffensphasen und Ruhephasen hin und her. Wie ein Pendel schwingen wir zwischen diesen Zuständen hin und her. Wie der Mond, wie die Gezeiten, ist es ein Abwechseln von Fülle und Leere.

Beide Zustände haben ihren Wert.

Mir kommt es oft so vor, als ob wir Frauen von uns selbst erwarten (weil es so gesellschaftlich auch anerkannt ist), immer in der Fülle sein zu müssen. Leistung zählt, Produktivität zählt. Verlässlichkeit. Zielstrebigkeit. Dynamik. Fokus. Das sind alles männliche Elemente.

Warum haben so viele Frauen starke Schmerzen, wenn sie ihre Periode bekommen? Weil dem Prozess des ‘Ausleerens’, des ‘Leer-Werdens’ kein Raum gegeben wird. Weil wir es als Schwäche bewerten, oder sogar als schmutzig.

Wir dürfen aber diesen Zeiten – ob es nun unsere Periode, das Wochenbett, eine Erkältung oder eine kreative Schaffenspause ist – ihre eigene Zeit, ihre Berechtigung und ihren Wert geben.

Nehmen wir uns selbst in diesen Zeiten als vollkommen, als genug, als wertvoll an, eben als Teil unserer Weiblichkeit, so können diese Phasen ein Freiwerden von ungeheurer Kraft in uns auslösen. Und wenn das Pendel dann wieder in die andere Richtung schwingt, können wir diese Kraft ganz ausleben.”

 

 

Namiah: “Zu dir kommen auch Frauen mit Kinderwunsch, wie arbeitest du mit ihnen?”
Nina: “Das Kinderwunsch-Thema ist ein sehr komplexes Thema, das heißt, hier bin ich ganz achtsam damit, die einzelne Frau in ihrer Ganzheit zu sehen.
Die Antworten trägt jede Frau in sich, es gilt nur diese Antworten aufzudecken, und sie in diesem Prozess zu begleiten.
Auf körperlicher Ebene schauen wir, welche Botschaften der Körper ihr schickt. Mir ist es wichtig, das Verhältnis zum eigenen Körper zu stärken und den Dialog zu verfeinern. Das geschieht über Bewegungseinheiten und Meditation, sowie Atemarbeit, teilweise auch über das Journaling (therapeutisches Schreiben) und den Tanz.
Wir schauen uns den Lebensrucksack dieser Frau an: wie war ihre eigene Geburtserfahrung als Baby? Wie ist sie aufgewachsen und erzogen wurden, besonders im Hinblick auf ihre Weiblichkeit.

Oft finden wir auch Antworten auf die Frage nach ihrer Lebensaufgabe. Warum ist sie hier? Was soll sie ‘auf die Welt bringen’?

Auf mentaler Ebene machen wir die behindernden Glaubenssätze und Gedankenmuster ausfinding (wie z.B.: „Ich bin zu alt“), um diese zu lösen und mit hilfreichen, neuen Glaubenssätzen zu ersetzen. Unser Geist ist machtvoll. Auf jeden Gedanken gibt es eine chemische Reaktion im Körper. Wenn die Frau überzeugt davon ist, dass sie nur schwierig schwanger werden oder ein Kind ganz austragen kann, dann folgt der Körper diesen Anweisungen.
Dann geht es natürlich wieder ums Tun. Was muss ich in meinem Leben verändern, um an mein Ziel zu kommen? Heißt das, dass ich mich von bestimmten Gewohnheiten lösen muss? Diese können die Ernährung betreffen, Schlafgewohnheiten, die Arbeitszeiten oder den allgemeinen  Umgang mit dem Körper. Es kann sein, dass diese Frauen sich von Freundschaften lösen müssen, die ihnen nicht mehr gut tun, dass sie klare Verhältnisse mit bestimmten Familienmitgliedern schaffen müssen; oder dass sie aktiv üben müssen, behindernde Gedanken durch positive Gedanken zu ersetzen.

Die Veränderung, die wir uns so sehr wünschen, kommt nicht über Nacht daher. Es sind die kleinen, täglichen Entscheidungen, die wir treffen, unsere täglichen Handlungen, die unser Lebensboot richtig ausrichten werden.

Diese Reisen zu begleiten ist eine große Ehre. Denn am Ende dieser Reise steht nicht selten nur das gewünschte Baby, sondern vielmehr eine Frau, die ganz zu sich selbst gefunden hat.”

 

Willkommen auf meinem Blog!

Hallo! Ich bin Nina und Dein Birth Coach und Mama Mentor. Auf diesem Blog wirst Du immer wieder wertvolle Beiträge über Schwangerschaft, Geburt und Mama-Sein bekommen, die Dir Mut machen sollen, Dich inspirieren sollen und Dir zeigen sollen, dass Du sehr wohl dazu in der Lage bist, selbstbestimmt zu gebären und ein erfülltes Mama-Leben zu führen. Hier erfährst Du mehr über mich und über Dich…

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Namiah Bauer

www.namiahbauer.de

Namiah Bauer, 1966 in Köln geboren, machte einst Karriere in der Modebranche und führte ein Leben auf der Überholspur. Doch sie war nicht glücklich. Erst mit ihren beiden Kindern zog Ruhe und Glück in ihr Leben ein. Gleichzeitig erlebte sie tiefe Trauer, als sich der Wunsch nach einem 3. Kind nicht erfüllte.

Ihr Weg zum Wunschkind wurde zur Passion: heute arbeitet sie mit Hingabe als Kinderwunschberaterin und hilft Frauen mit Kinderwunsch dabei, dass die Sehnsucht nach einem Kind nicht länger unerfüllt bleibt.

Namiah Bauer lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Aachen auf einem Hof mitten in der Natur, wo auch ihre Kinderwunschseminare stattfinden.

Wie ich mich auf die Geburt vorbereite

Wie ich mich auf die Geburt vorbereite

Ein Update aus der 30.SSW – wie ich mich auf die kommende Geburt vorbereite und was ich anderen Frauen empfehle

 

 

Wie die Zeit verfliegt!
Nur mehr 10 Wochen bis zur Geburt.

Ich kann es selbst kaum glauben. Der Bauch wächst und unser #lichtkind ist nun ungefähr so groß wie eine Honigmelone.
Unsere Kinder können es kaum mehr erwarten und unsere kleine Mimi erzählt gerne jedem, der ihr zuhören mag, dass ich ein Baby im Bauch habe, das jetzt gerade so groß wie eine Honigmelone ist.

Mit dem Näherrücken des Geburtstermins steigt nun auch die Beschäftigung mit der Vorbereitung auf die Geburt.

Ich habe bereits in einem ersten Anflug eines Nestbautriebs sämtliche Babysachen gewaschen, geordnet, den Kinderwagen inklusive Babyschale gereinigt und bereit gestellt, sowie sogar die ersten Neugeborenen-Windeln besorgt.
Für die Hausgeburt habe ich Einmal-Auflagen zum Auflegen aufs Bett (oder wo ich auch unter der Geburt gerade sein werde) besorgt und dann für das Wochenbett Vlieswindeln und Netzhöschen.
Ich bin also gerüstet.

Wie schaut es aber mit der WIRKLICHEN Vorbereitung auf die Geburt aus – der eigenen, inneren Vorbereitung?

Natürlich ist das Geschmacksfrage und hat auch damit zu tun, ob man schon eine Geburtserfahrung gemacht hat und wie die generelle Einstellung zum Thema Geburt ist.
Für meinen persönlichen Weg und auch in der Arbeit mit den schwangeren Frauen haben sich da aber ein paar Dinge klar herauskristallisiert.

Zum Einen ist die körperliche Vorbereitung auf die Geburt wichtig, denn der muss unter der Geburt (und vor allem danach im Wochenbett und der Stillzeit) viel leisten.

Eine gute Ernährung mit wenig Zucker und viel frischen und wertvollen Lebensmitteln hält den Körper fit und gesund. Auch die Müdigkeit ist dann nicht so schlimm. Ich verspüre derzeit einen starken, intensiven Drang nach frischen Radieschen mit Meerrettich. Scharf und erdig soll es sein.
Auch Bewegung ist ein wichtiger Faktor in der Vorbereitung auf die Geburt.

Ich tanze, mache Yoga und nehme immer wieder Behandlungen bei meiner Osteopathin in Anspruch. Darauf spricht mein Körper sehr dankbar an. Mir ist es wichtig, dass er so gut wie möglich für die Geburt bereit ist, damit alle meine Muskeln und Gelenke gut im Geburtsprozess mitarbeiten können.
Ich finde, es hat etwas mit Selbstliebe und Wertschätzung zu tun, sich dem eigenen Körper liebevoll zuzuwenden.
Das Erlernen bestimmter Atemtechniken für die Geburt kann auch sehr hilfreich sein, zum Einen, weil es einem im Vorfeld ein gutes Gefühl geben kann, weil man weiß, man hat da ein Werkzeug, eine Technik, an der Hand, die man unter der Geburt anwenden kann. Zum Anderen hat man dann aber auch während der Geburt etwas, worauf man sich fokussieren kann. Vor allem, weil gutes Atmen auch den Muskeln bei der Arbeit hilft und dafür sorgt, dass auch das Baby immer gut mit Sauerstoff versorgt ist.
Ich bin als zertifizierte HypnoBirthing Kursleiterin in den 3 HypnoBirthing Atemtechniken ausgebildet und konnte diese auch bei meiner zweiten Geburt erfolgreich anwenden, was einen großen Anteil hatte an einer schmerzfreien Geburtserfahrung.
In meinem Online Kurs ‘Essence of Birth’ unterrichte ich unter anderem auch meine Version der Hypnobirthing Atemtechniken.
Dieser dreiteilige Kurs fasst die Essenz meiner Coaching-Arbeit mit den Frauen zusammen.

Hier geht es zu Beginn um die Aufarbeitung des eigenen Lebensrucksacks. Was ist das innere Bild von Geburt? Wie steht es um den Selbstwert? Wie ist man aufgewachsen?

Dann geht es um die Angstlösung und das Erstellen einer positiven Grundhaltung Geburt gegenüber.

Des weiteren werden Entspannungstechniken gelehrt und an der Vision für die kommende Geburt gearbeitet.
Meditation und Tiefenentspannung spielen hier auch eine große Rolle.

Dies ist auch etwas, was ich jetzt in der dritten Schwangerschaft wirklich intensiv praktiziere.

Es gibt mir das Gefühl, gut mit mir und meiner inneren Wahrheit, meinem Baby und seinen Botschaften, sowie mit dem göttlichen Geist verbunden zu sein. Dies alles führt zu einem tiefen inneren Vertrauen in mich, meinen Körper und mein Kind.

Möchte man sich noch tiefer auf diesen Prozess einlassen und die Zeit der Schwangerschaft noch mehr Themen der Weiblichkeit und Selbstermächtigung ergründen, so ist sicher unser großer JoNi Kurs zur Vorbereitung auf die Geburt eine wertvolle Investition. Diesen Kurs habe ich zusammen mit Jobina Schenk, von ‘Meisterin der Geburt’, kreiert und dieser Kurs umfasst wirklich ALLES, was wir über Geburt wissen und uns selbst erarbeitet haben. Ich selbst arbeite mich gerade aktuell auch durch die 8 Module und finde es sehr spannend, wie ich jetzt aus der Rolle der Schwangeren heraus bestimmte Themen noch einmal anders wahrnehme und bestimmtes Wissen besser integrieren kann. Diese Form der Vorbereitung auf die Geburt mit Hilfe vom JoNi Kurs ist sehr umfassend und tiefgehend – ich wüsste nicht, wo es so etwas in dieser Form gibt (ja, ich weiß, es ist Eigenwerbung, aber ich bin echt baff, wie toll dieser Kurs geworden ist!)

JoNi hilft mir persönlich dabei, noch einmal eine Ebene tiefer zu gehen. Ich habe bereits eine schmerzfreie Geburt erlebt und möchte nun das lustvolle Potenzial einer Geburt noch weiter erforschen.
Dieser Kurs ermutigt mich auch dazu, meine Vision für die Geburt einmal genau aufzuschreiben, um so kraftvolle Affirmationen für die Geburt zu finden. Dieser Prozess des Visualisierens hilft dabei, dass ich meine Wunschgeburt manifestieren kann.

Kostenlose Affirmationen zum Downloaden und Anhören gibt es übrigens hier von mir.

 

Bei all dieser Aufzählung von Optionen für die Vorbereitung auf die Geburt finde ich es sehr wichtig, noch einmal zu betonen, dass das ALLERWICHTIGSTE die innere Arbeit an Dir selbst ist.

 

Ich kann Dir nicht den richtigen Weg für Dich sagen. Den musst Du Dir selbst erschließen.

Je weniger Du am Außen orientiert bist und je mehr Du die Stimme Deiner eigenen, inneren Wahrheit hören kannst, um so sicherer und vertrauensvoller wirst Du in die Geburt gehen können.

Ich wünsche Dir auf alle Fälle alles Liebe auf diesem Weg.
Ich bleibe gespannt und voller Vorfreude was meine kommende Geburt unseres dritten Kindes für Lehren für mich breit hält.

 

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Schmerzfreie Geburt

Schmerzfreie Geburt

Von SCHMERZHAFT zu SCHMERZFREI: warum Geburt auch angenehm und schmerzlos sein kann

 

 

Wie Frauen ihre Geburten erleben, kann ganz unterschiedlich sein.

Ab und zu hört man von schmerzfreien oder sogar lustvollen Geburtserfahrungen.

Das sind zwei Empfindungen, die man sicher am wenigsten mit Geburt assoziiert.

Wie kann so etwas sein?

Wie kann Geburt schmerzfrei sein?

Ich bin einmal der Frage nachgegangen und habe bei mir selber angefangen: bei meinen eigenen zwei Geburtserfahrungen.
Als ich das erste Mal schwanger war, wusste ich genau, dass ich mein Kind zu Hause bekommen wollte.

Ich las’ sehr viele Bücher zum Thema selbstbestimmte Geburt und Hausgeburt, recherchierte die Faktoren, die eine Geburt sicher machen, schaute mir extrem viele Geburtsvideos auf YouTube an, besuchte Infoveranstaltungen und Filmabende zum Thema Geburt und trainierte sogar mit dem EpiNo, um meinen Damm auf die Geburt vorzubereiten. Ich wusste sehr viel.

Ein paar Wochen vor dem Geburtstermin wurde mir mit einem Schlag allerdings bewusst, dass dieses Kind ja auch irgendwie rauskommen muss.

Ich weiß noch diesen Moment, in dem ich an mir hinunter schaute, diese riesige Kugel sah und mich die Einsicht traf, dass ich keinen Schimmer hatte, wie diese große Kugel da aus mir herauskommen soll, ohne, dass ich völlig entzwei gehe dabei.

Ich musste mir eingestehen, dass ich gar nichts wusste.

12 Tage vor dem errechneten Geburtstermin tröpfelte es dann nur so aus mir heraus und nach einem Test bei der Hebamme war klar: ich verlor Fruchtwasser.

Der Startschuss war gefallen. Ich weiß noch, wie aufgeregt ich war – wie ein kleines Kind kurz vor der Bescherung fühlte ich mich – bald würde ich mein Kind in den Armen halten dürfen.

Mit dem vorzeitigen Blasensprung lief die Zeit nun gegen mich. Das System wollte, dass mein Körper innerhalb der anerkannte Zeitrichtlinien seine Performance hinlegte.

Um dies zu unterstützen, legte mir meine Hebamme den berühmten Rizinus-Cocktail ans Herz. Ich wollte auf keinen Fall zur Einleitung ins Krankenhaus, also zog ich mir das Zeug rein.

Was folgte war ein Sturmritt durch meine Geburtswellen. Im Eiltempo versuchte mein Körper das Kind auszustoßen, bevor es zu viel Rizinus-Öl abbekam.

Es war nicht mehr meine Geburt.

Es war ein Wettlauf, ein Aufbäumen meines Körpers gegen die Manipulation.

Ich erinnere mich, wie ich mitten in einer Monsterwelle dachte, wie schlimm das doch alles ist und dass ich nie wieder eine Geburt erleben möchte.

Die Schmerzen waren größer als alles, was ich jemals gefühlt hatte.

Jede Welle drohte mich zu zerreißen. Ich fühlte mich völlig außer Kontrolle, wie in einem sturmgepeitschten Meer, in dem ich um mein Leben schwamm und die größte Mühe dabei hatte, nach Luft zu schnappen.

Angespült am Mutterstrand, hatte ich zwar ein wunderbares Baby im Arm, aber ich brauchte Wochen, um mich von diesem Überlebenskampf zu erholen. Mein Muttermund war sogar leicht eingerissen, weil er nicht genug Zeit hatte, sich im eigenen Tempo zu öffnen.

Ich schwor mir, dass ich das nie wieder erleben wollte!
Ich hatte meine Geburt abgegeben, ich hatte meine Macht abgegeben – vielleicht hatte ich sie mir auch nie geholt; war doch auch die Art und Weise, wie ich mich damals auf diese Geburt vorbereitet hatte, eher am Außen orientiert, an der Hebamme, an den Büchern, und nicht wirklich an mir.

Es ist mir nie in den Sinn gekommen, mich nach Innen zu wenden, um meine Frauenkraft, meine Frauenweisheit anzuzapfen und zu stärken. Ich lernte auf die harte Weise, dass mir keiner die Macht über mich geben konnte, denn die musste ich mir selbst holen.

Jede Frau muss sich die selbst holen.

Jede Frau hat ihre eigenen Wahrheit und wir müssen auf die Füße kommen und uns für uns selbst einsetzen.

In meiner zweiten Schwangerschaft entschied ich mich dazu, eine ganz sanfte, entspannte Geburt zu haben – es war eine bewusste Entscheidung.

Und mein Weg dorthin führte nach Innen.

Ich begann zu meditieren, machte regelmäßig Tiefenentspannungs- und Selbsthypnoseübungen, schrieb’ mir meine Wunschgeburt auf und richtete meine Gedanken daraufhin aus. Meine Wohnung war voll mit Geburtsaffirmationen und selbst mein zweijähriger Sohn Finn hatte dank der vielen Meditationen, die er mit anhörte, immer einen sehr ausgeprägten Mittagsschlaf. Ich schrieb’ meiner Hebamme genau auf, was ich wollte und was nicht und sagte ihr, dass sie sich komplett zurückhalten sollte, weil ich die Geburt in meinem eigenen Tempo machen wollte.

Jeden Tag trainierte ich mehrfach die verschiedenen Techniken und ich fühlte mich verdammt gut vorbereitet. Ich fühlte mich innerlich so ruhig, sicher und gestärkt, dass ich mein Kind überall hätte bekommen können.

Was folgte, war eine sehr entspannte, kraftvolle und schmerzfreie Geburt.

Wenn ich es selbst nicht erlebt hätte, hätte ich das nur schwer glauben können: eine schmerzfreie Geburt!

Da wird man ja schon halb gesteinigt, wenn man das ausspricht.

Dieses Gefühl eines intensiven, großartigen Gefühls, diese nach Innen gekehrte Konzentration, diese spürbare Macht und mein wunderbarer Körper, der ganz genau weiß, was zu tun ist.

Ich habe den Geburtsschmerz am eigenen Leib erlebt und ich habe die schmerzfreie Geburt erlebt.

Ich kenne beide Wahrheiten.

Und ich habe mir selbst den Weg dahin erschlossen, eine sanfte, schmerzfreie Geburt zu erleben.

Auch mein Wochenbett verlief ganz anders. Ich hatte einerseits mehr Kraft, andererseits gönnte ich mir viel mehr Ruhe und Privatsphäre, was diese ersten Wochen einfach sehr entspannt und wunderbar machte. Ich konnte diese erste Kuschelzeit wirklich in vollen Zügen genießen.

Diese Geburtserfahrung führte aber auch dazu, ganz in meine Löwenmamakraft zu kommen. Dies ließ mich in meiner Partnerschaft, im Mama-Leben, in meiner beruflichen Weiterentwicklung auf eine ganz neue Ebene aufsteigen.

Diesen Prozess an andere Frauen weiterzugeben, ihnen die nötigen Impulse zu geben, damit sie selbst in ihre Kraft kommen und ihren Weg durch Schwangerschaft und Geburt gehen können, ist eine meiner größten Herzensangelegenheiten.  

 

Kommen wir dann auf die ursprüngliche Frage zurück.

Wenn es wirklich möglich ist, eine schmerzfreie, angenehme Geburtserfahrung zu machen, warum wird uns dann oftmals das Gegenteil gezeigt: in den Medien, in Büchern, in Artikeln, in den Erfahrungsberichten anderer Mütter?

Weil die allermeisten Geburten manipulierte Geburten sind.

Ungefähr 98% der Geburten findet in Krankenhäusern statt. Das System Krankenhaus und die Geburtshilfe wendet das sogenannte ‘Aktive Geburtsmanagement’ an.

Hier gibt es bestimmte Richtlinien, Verhaltensweisen und Verläufe, die von den gebärenden Frauen eingehalten werden müssen. Raum für Individualität gibt es hier keinen oder wirklich nur kaum.

Manipulation an gebärenden Frauen ist hier die Regel, teilweise sogar Pflicht.

Geburt ist ein physiologischer Vorgang, ein Ausscheidungsvorgang, der – genau wie der Stuhlgang – automatisch, nach seinen eigenen Regeln, also ohne, dass wir ihn bewusst steuern könnten, abläuft.

Hier braucht es Privatsphäre und Ungestörtheit. Ist dies gewährleistet, so kann der Geburtsvorgang ohne Schwierigkeiten ablaufen.

Nur ca. 1-2 % der gebärenden Frauen bringen ihre Kinder außerhalb von Kliniken zur Welt. Auch bei Geburtshausgeburten und Hausgeburten kommt es teilweise noch zu Manipulationen, aber es sind deutlich weniger.

Wenn eine Frau an einem Ort und in einem Umfeld ist, in der sie komplett loslassen kann, weil sie sich unbeobachtet fühlt, dann kann sie sich ganz ihrem Körpergeschehen hingeben. Hier werden Geburten oft ohne Schmerzen erlebt.

Denn auch die weiblichen Geschlechtsorgane haben (wie die männlichen) die Fähigkeit, sich ohne Schmerzen zu vergrößern und wieder zu verkleinern. Wirklich wahr!

Stellen sich nun auch keine mentalen Blockaden in den Weg, ist man mit sich und seiner Weiblichkeit, mit seinem Körper und seinen Prozessen im Einklang, so kann der Geburtsvorgang sogar als lustvoll empfunden werden.

Es kommt nur leider relativ selten vor (oder wir hören selten davon), weil den Frauen in den meisten Fällen die Chance dazu genommen wird, sich diesem wunderbaren Ereignis in Sicherheit und Ungestörtheit ganz hinzugeben.

Geburt ist Teil unserer Sexualität, es ist Teil unseres Selbsterlebens als Frau.

Es kann sogar zur Reise in die Selbstermächtigung werden.

In keinem anderen körpereigenen Prozess haben wir die Möglichkeit, uns so in unserer Kraft zu erleben und unsere Frauenkraft so zu entfesseln.

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Hypnobirthing Online Kurs

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Ja, ich möchte eine selbstbestimmte und entspannte Geburt!
Hausgeburt und Geschwisterkinder

Hausgeburt und Geschwisterkinder

Mein Schwangerschaftsupdate aus der 26. Schwangerschaftswoche

 

 

Beide meine Kinder sind zuhause geboren. In unserem Bett.

Es waren zwei wundervolle Familienereignisse.

Abgesehen von meinen persönlichen Geburtserlebnissen bedeuteten sie auch für meinen Mann und dann beim zweiten Mal für meinen Sohn eindrucksvolle und wichtige Erfahrungen innerhalb unserer Familiengeschichte, die immer in Erinnerung bleiben werden.

Geburt ist ein Familienereignis. Eine Geburt schafft schließlich Familie.

Aber wie bereitet man seine Kinder auf die Geburt eines Geschwisterkindes vor? Vor allem, wenn eine Hausgeburt geplant ist?

 

In meiner zweiten Schwangerschaft war mein Sohn um die 2 Jahre alt.

Auch damals haben wir ihn auf die Geburt vorbereitet. Denn es war klar, dass er – wenn es für mich und für ihn in der Geburtssituation passend wäre – bei der Ankunft seiner kleinen Schwester dabei sein kann.

Wir schauten viele kinderfreundliche Geburtsvideos zusammen.

Und mir fiel auf, dass Finn besonders die recht ‘graphischen’ Geburtsszenen gefielen. Also die Szenen, in denen man sehr deutlich Geschlechtsteile und den hervortretenden Kopf sehen konnte. Ihn holte das in seiner Faszination ‘Ausscheidung’ ab, war er doch in einem Alter, wo der eigene Stuhlgang schon auf der ‘großen’ Toilette zelebriert wurde. Abgesehen davon, dass auch mein eigener Toilettengang damals nur selten ‘unbetreut’ und von ihm unbeobachtet stattfand, schließlich wollte er sehen, wie die Mama das denn so macht.

Wir lasen entsprechende Kinderliteratur zum Thema Geburt, wobei es damals (2011) nicht viele Bücher gab, die eine Familiengeburt zuhause thematisierten. Zwei Bücher, die ich immer wieder verlesen sollte, waren: “Klopft da wer?” und “Süße Milch für Jules Bruder”.

Nachdem ich in meiner zweiten Schwangerschaft täglich meditierte und Tiefenentspannungen machte, hörte Finn viele geführte Meditationen mit – besonders die Hypnobirthing Regenbogenentspannung -, was sich sehr positiv auf die Tiefe seines Mittagsschlafes auswirkte.

Das abendliche Kuscheln nutzte ich öfters, um verschiedene Atemtechniken zu üben und so kam es, dass auch Finn des Öfteren auf der Toilette kräftig nach unten atmete und dies kommentierte mit: “Baby raus”.

Der große Bruder war also bestens vorbereitet.

 

Die Geburt selbst fand dann in der Nacht statt, als er schlief. Mein Körper wusste also, dass ich Ruhe und Ungestörtheit brauchte. Ich hatte zwar den ganzen Tag lang immer wieder leichte Wellen, aber der Startschuss war dann wirklich erst, nachdem er eingeschlafen war. Danach wurden die Geburtswellen intensiv und effektiv.

Erst um 5 Uhr in der Früh wachte Finn auf, tapste zu uns ins Schlafzimmer und bestaunte seine kleine Schwester, die ein paar Stunden zuvor geschlüpft war. Dann kuschelten wir zu viert im Bett. Es war eine wundervolle Erfahrung!

 

Nun sind die Kinder älter, Finn ist 7 und Mia ist 5 Jahre alt.

Die Vorbereitung auf die Familiengeburt zuhause ist nun anders – aber auch wieder sehr schön.

Durch meine Arbeit mit den schwangeren Frauen haben die Kinder über die Jahre viel über Schwangerschaft und Geburt lernen dürfen, allerdings wird mir jetzt, wo ich selbst wieder schwanger bin, erst so richtig bewusst, wie tief dieses Wissen bereits sinken konnte.

Die Kinder zeigen sehr viel Verständnis und Einfühlungsvermögen. Ich werde viel gestreichelt und massiert. Außerdem sprechen wir viel über die vergangenen Geburtserfahrungen, also wie die Geburten damals bei Finn und Mia abgelaufen sind.

Dann stellen sie Fragen, wie es im Bauch so ausssieht, wie sich das wohl anfühlt, ob das Baby auch schon pupsen kann und ob es lacht.

Besonders Finn hat eine starke Bindung zum Baby. Bei jeder Gelegenheit kuschelt er sich an den Bauch, streichelt und spricht mit dem Baby.

Ich habe dieses Mal kein Bedürfnis meinen Kindern Geburtsvideos zu zeigen (sie haben wirklich schon viele gesehen!).

Ich ziehe es vor, selbst davon zu erzählen, wie Babys auf die Welt kommen und was da die Mamas so brauchen können. Sie sollen wissen, wie meine Bedürfnisse unter der Geburt ausschauen können und was sie dann tun können.

Fast täglich fragen sie, wie lange es noch dauert, bis das Baby endlich da ist.

Namensvorschläge oder Wünsche, was das Geschlecht des Geschwisterchens betrifft, werden gar nicht geäußert, was mich anfangs gewundert hat. Sie sagen dann: “Das sehen wir dann, wenn das Baby da ist.”.

 

Mir ist es wichtig, dass die Vorbereitung auf die Geburt für meine Kinder vor allem bedeutet, dass sie sich als Teil dieser Erfahrung erleben können; als großer Bruder und große Schwester, die dem Baby, der Mama und dem Geburtsprozess selbst vertrauen können.

 

 

 

In den folgenden zwei Videos erzählen sowohl die Kinder als auch ich von unseren Vorstellungen für die kommende Familiengeburt zuhause:

Willkommen auf meinem Blog!

Hallo! Ich bin Nina und Dein Birth Coach und Mama Mentor. Auf diesem Blog wirst Du immer wieder wertvolle Beiträge über Schwangerschaft, Geburt und Mama-Sein bekommen, die Dir Mut machen sollen, Dich inspirieren sollen und Dir zeigen sollen, dass Du sehr wohl dazu in der Lage bist, selbstbestimmt zu gebären und ein erfülltes Mama-Leben zu führen. Hier erfährst Du mehr über mich und über Dich…

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Instinktive Geburt

Instinktive Geburt

Geboren aus eigener Kraft –  Geburtsbericht unserer wunderschönen Alleingeburt

 

 

Gastartikel von Melanie

Unser kleines bezauberndes Sternschnuppi Inaara Leilani Lilith hat am 25.12.2016 um 8:32 mit 3350g Gewicht, 51cm Länge und 34cm Kopfumfang bei uns Daheim im Geburtsbecken das Licht der Erde erblickt.

Mit vereinten Kräften durften wir in trauter Dreisamkeit und einer liebevollen, intimen, zauberhaften Atmosphäre und Kerzenschein diese einzigartige Geburtserfahrung machen.

Allen Anfang wohnt ein Zauber inne… wie alles begann…

Von Anbeginn meiner Schwangerschaft wusste und spürte ich, dass eine Geburt etwas wunderschön natürliches und intimes sein muss und für mich war von Anfang an klar, dass ich dieses prägende Ereignis und diesen Übergang zum Mutter Sein zu Hause in einer vertrauten Atmosphäre erleben und erfahren möchte.

Keinen einzigen Gedanken verlor ich an etwas anderes.

Ich entschied mich am Anfang meiner Schwangerschaft sehr bewusst, von Schauergeschichten Abstand zu nehmen und mich nicht vereinnahmen zu lassen, denn tief in mir spürte ich ganz klar, dass Geburt absolut natürlich und etwas wunderbar zauberhaftes sein muss. So (er)lebte ich die Zeit der Schwangerschaft im völligem Zutrauen in meine Intuition und UrKräfte und als absolut ÜBERnatürlich.

In meinem Freundes- und Bekanntenkreis hörte ich großteils von wunderbar sanften Hausgeburten die allesamt unkompliziert und zutiefst berührend erlebt wurden und das bestärkte und ermutigte mich auf meinem urnatürlichen Weg.

Diverse Geburtsvideos von Haus- und Wassergeburten inspirierten mich und ich war immer wieder zu Tränen gerührt, denn ich spürte, genau so möchte ich auch meine Geburtsreise erleben. Ein Gefühl von Zauberhaftigkeit machte sich oft in mir breit und legte sich wie ein vertrauenswürdiger Schleier voll mit Liebe und Hingabe erfüllt um mich und mein Herz.

Für mich war so wie noch nie zuvor in meinem Leben klar, ich möchte mich Selbst erleben, ich wollte Selbstbestimmung und die pure Natürlichkeit erleben und ich war meiner Intuition so nah wie noch nie.
So begab ich mich auf die Reise. Mit jede Menge Selbstvertrauen und einer starken, klar ausgerichteten Intuition an meiner Seite.

So begann ich einige inspirierende Bücher zu lesen, wie zB. „Hypnobirthing“, „Flowbirhting“, „Meisterin der Geburt“,… welche mich allesamt sehr bereicherten, ich entschied mich dazu den „Instinctive Birth“- Kurs mit Isabella Ulrich zu besuchen, in welchem ich meinen noch vorhandenen Ängsten begegnet bin, mich noch tiefer mit mir Selbst und meinem Körper verbinden durfte und mich vollkommen auf die bevorstehende Reise einschwingen durfte.

Dieser Kurs bereitet mich auf eine instinktive Geburt aus eigener Kraft vor und gab mir noch einige hilfreiche und gute Inputs mit auf meine Reise. Ich spürte mich Selbst, meine Kraft und Intuition immer mehr und war entschlossen und selbstbestimmt wie noch nie zuvor. Ich spürte eine UrKraft in mir, die mich von oben bis unten ausfüllte.

Ich fühlte mich vollkommen bereit.

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Die Geburtsreise beginnt…

In der Nacht von 23. auf den 24.12.2016 war es dann soweit.

Der Schleimpfropf löste sich und dies war für uns der erste Indikator, dass die Geburtsreise wohl schön langsam beginnen wollte. Ich war mir nicht ganz sicher, da es ja auch meine erste Geburt war und es ja nach Abgang des Schleimpfropfes auch noch ein Weilchen dauern kann, doch seelisch und mental stimmte ich mich schon darauf ein. Auch wenn sich die kleine Maus früher als gedacht auf die Reise begab, da der voraussichtliche Geburtstermin mit 2.1. datiert wurde, fühlte ich mich absolut geburtsreif und vollkommen bereit. Sie konnte es wohl nicht mehr erwarten.

So wie jedes Jahr, war auch dieses Jahr wieder ein Weihnachtsessen mit meiner Familie geplant, das wir uns natürlich nicht entgehen lassen wollten und auch fühlte ich mich körperlich und mental noch durchaus bereit daran teilzunehmen.

Es waren noch keine Wehentätigkeiten spürbar, ich nahm lediglich ein leichtes Ziehen im Unterleib wahr, das sich in rhythmischen Abständen immer wieder zeigte. Ich ging davon aus, dass dies die Übungswehen seien mussten, von denen alle immer sprachen. Hohoho, was für ein fröhlicher Geburtsbeginn!

Ich kreiste den Tag über immer wieder mein Becken, spürte bewusst in mich hinein und suchte die Verbindung zu meinem kleinen Bauchbewohner.

Am Nachmittag fuhren wir zu meiner Familie und kamen gegen 15:30 an. Bis dahin waren die Abstände der Wellen noch relativ lange und gegen späteren Nachmittag wurden sie wieder häufiger. In Abständen von 10-15 Minuten begann ich schön langsam mich nach Innen zu kehren und die auftretenden Wehen sanft und leicht zu veratmen. Ich spürte wie ich ein Bedürfnis des Rückzugs in mir wahrnahm und so entschieden wir uns gegen 20:00 die Heimreise anzutreten. Gesagt getan, saßen wir im Auto auf dem Weg nach Hause.

Zu Hause angekommen war ich ganz bei mir und lies es mir so richtig gut gehen. Mein Schatz zündete überall in der gesamten Wohnung Kerzen an, der Raum war mit Kerzenschein durchflutet und dies gab mir ein unheimlich wohliges Gefühl von Geborgenheit in das ich mich hineinfallen lies.

Innere Ruhe, Ausgeglichenheit und Stille begleiteten mich und ich verankerte mich immer mehr mit mir Selbst, denn ich spürte immer mehr und intensiver, dass die Reise nun wirklich begann. Jetzt gab es kein zurück mehr.

Mir war klar, dass uns eine schlaflose, kraftvolle Nacht bevorstünde und legte mich noch ins Bett eingekuschelt im Deckennest.

Innerlich gab ich mich dieser sanften Energie die durch mich floss vertrauensvoll hin und öffnete mich für dieses Gefühl.

In der Zwischenzeit baute mein Mann den Pool auf, um alles schon mal vorzubereiten, es war nun etwa 23:00 und im Anschluss beschloss auch er noch ein wenig power-zu-nappen; er war auch schon etwas erledigt und geschafft.

Während er ruhig neben mir einschlief, begegnete ich immer intensiver werdenden Wellen, die sich in und vor mir auftürmten, ich kehrte tief in mich und konnte sie bis 3:00 gut im Liegen und Sitzen veratmen. Um 3:00 war es dann wohl soweit – es machte „blopp“.

Die Fruchtblase war geplatzt und alles wurde plötzlich nass. Das war der Moment wo ich den schlafenden Mann an meiner Seite aufweckte. Ich bat ihm darum mir ein Handtuch zu bringen und den Geburtspool zu befüllen.

Es fühlte sich so an als wäre dies der Übergang ins nächste Level. Ab jetzt signalisierte mir jede weitere Welle, dass das hier heute wohl keine Übung mehr ist. Ich musste meine bisherige Position verlassen und nahm intuitiv eine Position ein, die mich noch mehr öffnete und weitete. Und das in einem Tempo – huuuuui!

Die Wellen wurden immer gigantischer und in den Pausen war ich einfach nur beeindruckt, zu was mein Körper und ich im Stande sind, wooooooow!

Während den Wellen hatte ich mittlerweile lautstark das Bedürfnis zu tönen und ich spürte förmlich wie alles in mir vibrierte und es mir den Wellenritt um einiges vereinfachte und die Wellen sanfter werden lässt, nach jeder Welle spürte ich eine irrsinnige Erleichterung in mir, eine Freude und mir lief förmlich ein Gänsehautschauer über den Rücken – ein unsagbar schönes Gefühl erfüllte mich und gab mir Kraft für die nächste Welle. Ich befand mich die ganze Zeit über im Vierfüßlerstand und machte kreisende Bewegungen mit meinem Becken. Ich atmete mein Baby in kreisenden Bewegung bewusst nach unten. Ich war so sehr mit mir selbst verbunden und mit dem kleinen Menschlein in mir.

Hin und wieder verspürte ich den Drang auf die Toilette zu gehen und machte dies auch, denn ich verspürte so einen Druck nach unten und war mir nicht sicher ob sich womöglich der Darm noch entleeren wollte, alles verschwamm ineinander und war nicht mehr isoliert wahrnehmbar. Am Klo nahmen die Wellen eine Dimension an, die gigantisch war. Ich musste noch lauter tönen und spürte die Schwerkraft und Mutter Erde so intensiv und ich begegnete der Geburtskraft in einer unglaublichen Intensität. Boom!

Alex lief in der Zwischenzeit zwischen Badezimmer und Wohnzimmer hin und her und ich begriff erst jetzt inmitten der Geburt, dass über den Schlauch nur Kaltwasser ins Becken floss und er deshalb das Warmwasser mit 5Liter Glasflaschen nach und nach in das Becken beförderte. Innerlich ging ein herzhaftes Lachen auf, denn ich ahnte, wie ihm gerade zu Mute sein muss und empfand diese Situation als urkomisch. Zwischenzeitlich war er so geschafft, dass er mich fragte ob es schon warm genug ist, doch ich antwortete nur, dass ich da noch nicht reinsteigen kann und so lief er weiter hin und her bis das Wasser warm genug mit angenehmen 35 Grad war. Endlich war der Pool fertig – yiha!

Gegen 4:30 Uhr stieg ich in mein Geburtsmeer und anfänglich war es ein etwas seltsames Gefühl den Boden unter meinen Füßen zu verlieren und schwerelos im Wasser zu schwimmen. Nach kurzer Zeit stellte sich dies als wunderbar erleichternd für mein Becken und den Druck nach unten heraus. Der nahm etwas ab und ich konnte mich wunderbar hineinentspannen. Ich wurde förmlich eins mit dem Wasser.

Die Abstände der Geburtswellen wurden immer weniger, wir befanden uns im Moment bei ein paar Minuten und ich spürte eine Kraft und Energie durch mich fließen, die mich mit voller Wucht auf einen anderen Planeten beamte.

Ich war geistesgegenwärtig und die Welt um mich herum verschwand.

Es gab nur mehr mich, die Kraft die durch mich durchfloss und mein Baby im Wellenmeer der Geburt.

Ich tönte lautstark und anders als je zuvor und spürte einen gewaltigen Druck in meinem unteren Rücken und die Kraft verbreitete sich in mir explosionsartig. Es war ein Wechselbad zwischen sich öffnen und weiten, wieder loslassen und Kraft sammeln und mit neuen Schwung den nächste Welle nehmen.

Immer wieder zwischendurch berührte ich vorsichtig und sanft meine Yoni und plötzlich berührte ich ihr weiches, haariges, kleines Köpfchen und wusste jaaaaaa wir sind am richtigen Weg und schon fast am Gipfel des Berges angekommen.

Es war jetzt ca. 7:00 Uhr. Ich fiel in ein Zeitloch und es fühlte sich im Nachhinein so an als wäre die Zeit stehen geblieben und auch wieder nicht.

Alex massierte mir meinen Rücken und trug wunderbar zu meiner Entspannung bei, zwischen den Wellen erinnerte er mich immer wieder mal daran tiefe, bewusste Atemzüge zu nehmen, was sehr hilfreich für mich war, da ich durch die gewaltigen Wellen leicht kurzatmig wurde.

Sein Blick und seine pure Präsenz, seine aktive Passivität, gaben mir so viel Halt, Kraft und Mut, denn ich spürte alles darf sein, ich darf genau so kraftvoll und zugleich verzweifelt sein, wie ich es gerade zum Ausdruck bringe.

Ich spürte ich darf sein, so wie ich bin und fühlte mich in jedem Moment absolut angenommen und nichts mehr brauchte ich in diesen Stunden. Er war zu Tränen gerührt und ich spürte in seinen Augen ein enormes Vertrauen in mich und meine Kraft: Tränen der Freude und bedingungsloser Liebe – ich fühlte mich geborgen und sicher im Hafen seiner Liebe!

Ich tönte immer lauter und spürte eine Weite voller Hingabe und Demut. Ich habe alles gegeben und mich dieser Kraft voll und ganz hingegeben.

Ich schrie laut „Komm jetzt!!!!“

Ich spürte wie sich der kleine Bauchbewohner mit voller Kraft in mir abstieß und mich dabei unterstütze, dass wir uns schon gleich zum ersten mal begegnen. Ich spürte wie sie sich kraftvoll und tapfer durch den engen Geburtskanal und das Tor zur Welt ihren Weg bahnte und furchtlos hindurchrobbte.

Wir waren so ein wunderbares Team und ich wusste wir sind auf dem Weg zur Zielgeraden.

Wir haben es bald gemeinsam geschafft!
Es kamen noch ein paar energiegeladene Wellen auf mich zu, die mich voll in ihren Bann zogen und meine volle Präsenz in Anspruch nahmen – ich gab mich ihnen hin und folgte bedingungslos meiner Intuition und meinem Instinkt.

Ich wechselte nochmal die Position, da ich intuitiv spürte, dass sich mein Körper im Vierfüßlerstand wohler fühlen würde. Ich spürte ihr Köpfchen immer mehr und ich wusste, dass es mit den nächsten paar Wellen so weit sein würde – ich bat Alex sich hinter mir zu positionieren um die Kleine entgegenzunehmen, wenn es dann soweit ist. Ich gab mir und dem kleinen Sternchen noch 3 Presswehen, da ich uns Zeit geben wollte und keine Verletzungen oder Risse riskieren wollte.

Ganz bewusst und achtsam dehnte ich meinen Damm in diesen Wellen für den Übergang vor und gab auch dem Sternschnuppi in mir Zeit, sich darauf vorzubereiten.

Ich gebar zuerst ihr wunderschönes, weiches und sanftes Köpfchen und mit der nächsten Welle schoss ihr Oberkörper aus mir heraus und um 8:32 Uhr spürte ich mit der letzten, alles erleichternden Welle durch mich kleine Beinchen flitzen und Papa nahm die kleine Maus entgegen und ermöglichte ihr den wohl sanftesten Start auf dieser Erde.

Gleich darauf gab er sie mir in die Hände und ich legte sie ganz nah zu mir auf meine Brust – ich war erleichtert, ich war zu Tränen gerührt, ich lächelte und lachte vor Glück – ich war überwältigt von dieser Welle der Freude und Liebe die jede noch so herausfordernde und intensive Geburtswelle fast in Vergessenheit geraten lies – es durchströmte jede Zelle meines Körpers.

Unbeschreiblich schön! Unfassbar! Wir haben es geschafft, aus eigener Kraft!

Tief in mir war es ein Wunsch von mir, dass wir sie zusammen hier auf dieser Erde willkommen heißen, deshalb war es für mich umso schöner, dass mein Mann sie entgegennahm und sie liebevoll, sanft und strahlend mir übergab.

Genauso hab ich mir meine Traumgeburt vorgestellt, absolut perfekt und zauberhaft!

Sie schaute uns an mit ihren Kulleraugen und sie gab gleich mal einen Laut von sich, hatte eine zartrosa Haut und ich spürte so klar und stark, dass sie wohlauf ist und es ihr mehr als gut geht, zwar geschafft von der Reise, doch überglücklich, so wie ich, uns hier auf der anderen Seite zu begegnen.

Ich bewunderte sie und ich war einfach nur erfüllt mit Dankbarkeit.

Der ganze Raum war mit Liebe und ihrem Duft durchflutet und erfüllt. Unsagbar schön!

Ich war so unglaublich dankbar, dass bei dieser geplanten Hausgeburt und ungeplanten Alleingeburt alles so reibungslos über die Bühne ging, ohne jegliche Komplikationen und in völliger Eigenregie. Ich war stolz auf uns und zugleich waren wir alle 3 unglaublich erleichtert.

Neun Monate hab ich dich unter meinem Herzen getragen und jetzt darf ich dich endlich in meinen Armen halten, darf dich riechen, darf dich schmecken,… so siehst du also aus und das bist DU!

Alex brachte uns ein Handtuch, dass wir nicht erfrieren im Wasser und er half mir dabei ins Bett über zu wechseln. Mein Kreislauf war vollkommen in Ordnung und im Bett angekommen kuschelten wir uns im Deckennest ein und haben die ersten Augenblicke und Berührungen genossen.

Wir waren von Liebe erfüllt und kamen aus dem Strahlen und Staunen nicht mehr raus. Was für ein Gefühlserguss!!!

Wir waren so beeindruckt von uns selbst, wie intuitiv wir vorgegangen sind und wie sehr wir uns diese Traumgeburt manifestiert und in unserem Herzen absolut lebendig getragen haben, sodass uns das Leben damit beschenkt hat.

Voll Wunder! Danke!

Wir waren eingebettet in Liebe und Glück und mich erfüllte ein tiefes Gefühl der Dankbarkeit, ich war beeindruckt zu was ich und mein Körper im Stande sind, das nahm ein Ausmaß an, welches ich im Traum nicht erwartet hätte – ich habe mich selbst übertroffen und weiß, dass ich mir ab jetzt alles zutrauen darf – ich bin dankbar dafür, was mein wunderbarer Körper geleistet hat, ich bin dankbar für meine zauberhafte Tochter und das sie mich soooooo wunderbar unterstützt hat in ihrer Weisheit und Kraft und dankbar für den wundervollen Mann an meiner Seite, ohne dem dies auf diese Weise gar nicht möglich gewesen wäre, du hast eine unersetzbare Rolle bei dieser Reise eingenommen.

Danke. Ich bin dankbar, dass mit euch gemeinsam erlebt zu haben und möchte keinen Moment davon missen.

Danke mein Herz – du warst immer da und nah an meiner Seite – ohne deine offene Haltung wäre das nicht möglich gewesen – du hast mir immer zugehört und hast achtsam an meiner Seite gewacht wie ein Löwe. Du warst so fürsorglich und hast mich vor allem durch deine Passivität sehr aktiv dabei unterstützt in meine UrKraft zu kommen und mich Selbst in meiner Vollkommenheit zu erleben. Das war das schönste Geschenk, was du mir machen konntest. Du standest mir stets bei, wie ein Fels in der Brandung des Geburtsmeers. Deine Blicke gaben mir Halt und Mut und Kraft. Danke, dass ich es durch dich so würdevoll und natürlich erleben durfte.

Ich bin dankbar für die Selbstermächtigung und Selbstbestimmung, die ich dadurch (er)leben durfte, für die Mutterkraft, die ich seither in mir spüre, für den Frieden, die unendliche Liebe und die Unversehrtheit.

Dankbar für jeden Menschen der mich bereichert hat mit seinem Wissen und seiner Erfahrung und mich auf meinen Weg bewusst oder unbewusst ermutigt und bestärkt hat. Jede Begegnung und Erfahrung war ein Stück dieser Reise das dieses Puzzle meiner Traumgeburt komplettiert hat – danke!

Ich danke auch jedem Hoch und Tief das ich durchlebt habe und durch das ich hindurchgegangen bin, jeder Angst der ich mich stellte und jedem Glücksgefühl das mich durchströmt hat und mich freudig dich erwarten lies. Schön, dass du jetzt ein Teil unserer Familie bist.

Ich bin dankbar für dich kleiner Anfang und dafür, dass ich von Anbeginn meiner Schwangerschaft so eine intensive Bindung zu dir spürte und auf die Impulse die aus meinem Bauch kamen gehört habe. Sie waren immer richtig und sehr wegweisend.

Ich sah mich als zu Hause für ein noch ungeborenes Menschlein, ging behutsam und achtsam damit um. Ich habe dich und deine Signale achtsam wahrgenommen und wie sich herausstellte, war dies die beste Entscheidung. Ich habe sie wohlwollend angenommen und kein bisschen gezweifelt und hinterfragt; sei es Entscheidungen über Ernährung, welche Energien und welches Umfeld mir gut tut, wann ich das Bedürfnis nach Bewegung oder Schlaf habe oder sonstiges während meiner Zeit in der Schwangerschaft, irgendwie hast du mir immer die richtigen Zeichen gegeben und ich hörte dir aufmerksam zu.

Kurz nach der Geburt unserer Tochter bat ich Alex Isabella anzurufen, da unsere eigentliche Hebamme als wir sie herbeirufen wollten ihr Handy abgedreht hatte, weshalb es spontan zu einer Alleingeburt kam. Ich wusste, wenn uns wer weiterhelfen kann, dann ist es Isa. So war es dann auch. Dank ihr, kam um 9:15 unsere Nachbetreuungshebamme.

Die Geburt der Plazenta….

Um 9:15 ist Dani bei uns zu Hause eingetroffen und ich hab von Anfang an ihr einfühlsames, ruhiges, emphatisches und erdiges Wesen bewundert, das gab mir ein sehr vertrautes und wohliges Gefühl. Noch dazu war ich ohnehin in Liebe eingebettet und in diesem Liebesrausch konnte mich glaube ich so gut wie nichts mehr aus meiner Ruhe bringen.
Es verlief alles weiterhin total entspannt und gelassen und die Hebamme lässt uns Zeit für alles.

Die kleine Maus lag zufrieden auf meiner Brust, hat sich fest an mich gekuschelt und gab keinen einzigen Schrei von sich. Und ich genoss jeden Augenblick davon, der mein Herz aufgehen lies. Dieser zarte, tiefberührende Moment, den ich am liebsten eingefangen hätte und ihn für immer behutsam in meinem Herzen trage.

Dani hat eine Stunde nach der Geburt die Nabelschnur durchtrennt, nachdem sie schon auspulsiert war. Kurz darauf hat unser kleines Wunder begonnen nach meinen Nippel zu suchen und begann daran zu saugen, ich half ihr ein wenig dabei richtig anzusetzen.

Das unterstützte die Plazenta dabei sich abzulösen und kurz darauf kostete es mich noch ein wenig Überwindung um die Plazenta auch auf die Welt zu bringen – einige Male tief ein und ausatmen und anschieben und dann war das auch geschafft.

Die Plazenta war geboren.
Dani schilderte mir genau, welche Seite die kindliche und welche die mütterliche Seite ist und zeigte mir auch die dünne Haut der Fruchtblase. Die Plazenta sieht aus wie ein „Baum des Lebens“ – wunderschön wenn man bedenkt, dass sie meine Bauchzwergin die ganze Zeit der Schwangerschaft über und auch während unserer einmaligen Geburtsreise versorgt hat.

Wir haben sie eingekühlt und einige Tage darauf aus einem Stück Plazenta Globuli in der Apotheke herstellen lassen, da die Globuli als homöopathische Nosoden bei zahlreichen Beschwerden des Kindes und der Mutter eingesetzt werden können. Ich hab mich auch entschieden auf drei aufeinander folgenden Tagen je ein haselnussgroßes Stück in einem Smoothie zu mir zu nehmen, da ich in einigen Foren nachlesen durfte, dass dies vorbeugend bei Wochenbettdepression wirken soll und das Immunsystem der Mutter stärkt.

Dani hat die Kleine noch abgewogen und die Größe und den Kopfumfang abgemessen und hat mir noch einige gute Tipps und Ratschläge für das bevorstehende magische Wochenbett gegeben. Wir sind beide sehr dankbar, dass wir so eine wunderbare Unterstützung an unserer Seite hatten.

Ab jetzt heißt es genießen pur.

Jeder werdenden Mami möchte ich ans Herz legen einfach ganz und gar auf die Signale ihres Körpers zu hören und diese in Wertschätzung zu achten. Es ist wahrlich ein Wunder, wie wegweisend unsere Intuition sein kann, so fein getuned, da kann unser Verstand gar nicht mithalten.

Meine Geburtsreise hat mich ein Stück näher zu mir Selbst geführt und ich bin sehr dankbar diese Reise als so heilsam und transformierend erlebt zu haben und genau DAS wünsche ich jeder Frau und werdenden Mami, sich auf diese Reise mit jeder Faser ihres Seins einzulassen im Einklang mit der in ihr innewohnenden Weisheit und Urkraft, denn dann kann dieses Erlebnis viel Integration und Heilung bringen – das wünsch ich euch von Herzen und all das was ihr euch wünscht!

Alles Liebe!
Melanie

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Bewegung in der Schwangerschaft

Bewegung in der Schwangerschaft

Was mein Körper in der Schwangerschaft braucht und wie ich mich körperlich auf die Geburt vorbereite – Update aus der 22. SSW

 

 

Mein Lichtkind ist nun ungefähr so groß wie eine Süßkartoffel und mein Körper braucht immer deutlicher eine andere, neue Bewegungsroutine.

Ich brauche Bewegung, um mich wohl zu fühlen – sowohl körperlich als auch emotional.

Das ist in der Schwangerschaft nicht anders. Aber mein Zugang ist sanfter, großzügiger geworden.

So mache ich zur Zeit viel Yoga und die Einheiten sind eher kürzer ( so 20-30 Minuten lang) und viel langsamer und achtsamer als vorher.

Bewegung und die Körperarbeit (so wie Osteopathie, Kinesiologie oder Shiatsu) gehören für mich genauso zur Geburtsvorbereitung wie die mentale Arbeit mit Glaubenssätzen und Visualisierungen. Es geht Hand in Hand.

Hierbei ist natürlich wichtig, dass die Bewegungseinheit angenehm ist, gut tut und auch Spaß macht.

Das kann für die eine schwangere Mama Yoga bedeuten, für eine andere Schwimmen, für eine weitere ausgedehnte Spaziergänge. Techniken wie Pilates können darüber hinaus die Arbeit mit dem Becken und am Beckenboden vertiefen.

Für mich persönlich gehört auf alle Fälle das Tanzen auch dazu! Denn das bringt mich in meinen Flow und katapultiert mich in meine Lebensfreude. Außerdem bekommt so mein Baby einen tollen Endorphin-Cocktail geliefert, in dem es im Fruchtwasser mittanzen kann.

 

Ein gesunder, starker Körper entwickelt weniger eine medizinische Besonderheit in der Schwangerschaft und hat so die besten Voraussetzungen für einen physiologischen Geburtsverlauf.

Aber noch etwas ist wichtig bei der Vorbereitung auf die Geburt auf körperlicher Ebene: ein gutes Verhältnis zum und Verständnis vom eigenen  Körper schult die Intuition und stärkt die Verbindung zum Baby.

Fühlst Du Dich in Deinem Körper zuhause und bist Dir Deiner eigenen Körperkräfte bewusst, so kannst Du auch selbstbewusst die körperlichen Vorgänge unter der Geburt erleben.

Diese ‘Löwenmama-Kräfte’ schon in der Schwangerschaft zu trainieren – auch was Deine mentale Kondition betrifft – kann Dir ein immenses Vertrauen in Dich und Deinen Körper schaffen.

 

In meinem Video zeige ich Dir, wie mein Bauch schon gewachsen ist und ich erzähle ich Dir, was ich jetzt in der Schwangerschaft an Bewegung brauche und was Du tun kannst, um Deinen Körper auf die Geburt vorzubereiten.

Enjoy!

 

Hier ist übrigens mein kleiner Videoclip, in dem ich mit meiner Mimi Yoga mache:

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